H – Orte und Namen

Orte und Opfer – Erinnerung und Rehabilitierung – Buchstabe H


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Hainburg a.d.Donau (A)

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Hainburg an der Donau, Österreich. Die Hainburger Hexenprozesse von 1617-1618


Halberstadt – ST

Bild von Karl-Peter Merz

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Halberstadt


Hallenberg – NRW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Hallenberg

Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen, Unna, 2012, S. 41-42

Hallenberg Galgenbüsch Richtplatz (Foto Georg Glade)


Haltern – NRW

OT Lippramsdorf

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Haltern Lippramsdorf Ostendorf


Hamburg – HH

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Hamburg

 

Hamburg: Die Bezirksversammlung Altona ist am 27.8.20 mit großer Mehrheit der Beschlussempfehlung des Hauptausschusses gefolgt und spricht sich für die Benennung einer Straße in Rissen nach Katharina Hanen, dem ersten Opfer der Hexenverfolgung in Hamburg, aus.

1. Mette-Harden-Straße, erinnert seit 1995 im Hamburger Stadtteil Kirchwerder an Mette Harden, die 1612 wegen Hexerei angeklagt war.

2. Bronzeskulptur Hexenfahrt (1973) von Gisela Engelin-Hommes in der Nähe des Hexenbergs in Altona

3. Hexenberg in Altona

4. Hexenberg

5. Der Hexenstieg kreuzt die Hexentwiete in Rissen

6. Hexentwiete in Rissen

7. Abelke-Bleken-Ring in Ochsenwerder (im Bau 2016)

8. Abelke Bleken Hamburg.

1583 geriet Abelke Bleken aus Ochsenwerder in einen Hexenprozess. Sie wurde verurteilt und am 18. März 1583 verbrannt.

Mette-Harden-Straße, erinnert seit 1995 im Hamburger Stadtteil Kirchwerder an Mette Harden erinnert, die 1612 wegen Hexerei angeklagt war.

Hamburg evangelischer Kirchenkreis Ost, 3. Juni 2016
Bitte zum 500. Jahrestag der Reformation um Gedenkgottesdienst für die Opfer der Hexenverfolgung in Hamburg

Hamburg evangelischer Kirchenkreis West, 3. Juni 2016
Bitte zum 500. Jahrestag der Reformation um Gedenkgottesdienst für die Opfer der Hexenverfolgung in Hamburg

Elbmelancholie.de 17. Mai 2016

„Hamburg hat bisher sehr wenig getan, um an die Opfer der Hexenprozesse zu erinnern“ – ein Politikwissenschaftler will das nun ändern.

Straße für eine „Hexe“ 11. Mai 2016
Kennen sie Katharina Hanen? Nein? Damit sind sie vermutlich nicht allein, die Geschichte dieser Hamburgerin liegt nämlich weit zurück. Vor etwa 570 Jahren, 1444, war Hanen die erste Frau der Stadt, die als vermeintliche Hexe auf dem Scheiterhaufen brannte.

Judith Pape: Kommt die späte Würdigung für eine „Hexe“? NDR.de Hamburg 15.05.2016

Hamburg: Darf man eine Straße nach einer Hexe benennen? Abendblatt 13.05.16

Hamburg – Eine Straße für die „Hexe“. TAZ 2.5.2016
Eine Online-Petition fordert die Benennung einer Straße nach Katharina Hanen, die im Jahr 1444 als erste von 40 Hamburgerinnen als „Hexe“ verbrannt wurd
e.

Straßenname erinnert an tragisches Frauenschicksal 20.11.14 – Hamburg-Ochsenwerder. Die Ringstraße des Neubaugebietes „Ochsenwerder 13“ soll an Abelke Bleken aus Ochsenwerder erinnern.

Hamburgs Straßen führen kaum Frauen im Schilde NDR 08.03.2015

Einweihung von Hamburgs erstem Erinnerungsstein für die in Hamburg als Hexen beschuldigten und verbrannten Frauen“ im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof am Sonntag, den 7. Juni 2015.
Fotos: Ermina Freytag

Einweihung von Hamburgs ersten Erinnerungsstein für die in Hamburg als Hexen beschuldigten und verbrannten Frauen

Hexenverfolgung in Hamburg

Arbeitsmaterialien zu „Hexenverfolgung in Hamburg“.

Projektleitung
Dr. Silke Urbanski: Behörde für Schule und Berufsbildung, Amt für Bildung, Referat  Gesellschaftswissenschaften und Aufgabengebiete, Hamburger Str. 31, 22083 Hamburg

Hamburg Antwort 1. Bürgermeister 2013 zum Vorschlag Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse

Hamburg Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse

Hexenprozesse in der Hansestadt Hamburg


Hameln – NI

Hameln 1572 

Herzog Erich.pdf

Hameln Hexenprozess 

Kramersch und Anna Rumeschusselin 

Januar 1532

OT Tündern

Hexenprozessakte 1583 die Walterbergische, die Flentsche, die Schutmensche
Hameln- Tündern (Tunderen)


Hamm – NRW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Hamm

Teufelsbilder in der Pankratiuskirche Hamm Mark.

Marker Kirchplatz, 59071 Hamm (Ortsteil Mark).
Ev. Kirchengemeinde Mark-Westtünnen, Condorstraße 4, 59071 Hamm
Fotos: Herr Horst Waszkiewitz, Unna
Mit herzlichem Dank an die Kirchenführerin Frau Bögge in Hamm.

Transkription der Urkunde. Ev. Kirchengemeinde Mark-Westtünnen FB Mark (Urkunde) 13
1653 Bestallung des Diakonus an der Pfarrkirche zu Mark für Heinrich Gummersbach durch den Superintendenten Davidis in Unna und das Ministerium der Unnaer Kirche. Vollregest im Archiv der Kirchengemeinde Mark, Sign. 143 unter dem Gliederungspunkt „Verfassung und Organisation“.

Thomas Davidis. Urkunde. Ev. Kirchengemeinde Mark-Westtünnen FB Mark (Urkunde) 13 (Rückseite)
1653 Bestallung des Diakonus an der Pfarrkirche zu Mark für Heinrich Gummersbach durch den Superintendenten Davidis in Unna und das Ministerium der Unnaer Kirche. Vollregest im Archiv der Kirchengemeinde Mark, Sign. 143 unter dem Gliederungspunkt „Verfassung und Organisation“.

Thomas Davidis. Urkunde. Ev. Kirchengemeinde Mark-Westtünnen FB Mark (Urkunde) 13 (Vorderseite)
1653 Bestallung des Diakonus an der Pfarrkirche zu Mark für Heinrich Gummersbach durch den Superintendenten Davidis in Unna und das Ministerium der Unnaer Kirche. Vollregest im Archiv der Kirchengemeinde Mark, Sign. 143 unter dem Gliederungspunkt „Verfassung und Organisation“.

Gedenksäule an der Ampelkreuzung an der Dolbergerstraße in Hamm
Inschrift am Hexendenkmal in Hamm Heessen: An dieser Stelle befand sich bis 1960 der „Hexenteich“. Heessener Bürgerinnen und Bürger wurden um 1600 als Hexen verfolgt und verbrannt. Heimatverein Heessen e.V. 1991

Fotos: Hartmut Hegeler  Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen, Unna, 2012, S. 43-45


Hannover – NI

Namen der Opfer der Hexenverfolgung in Hannover. Der Hexenprozess gegen Alheit Snur 1648.

Hannover Heinrich Arndt auch Schwertfeger genannt, Anklage wegen Zauberei 1594
Stadtarchiv Hannover, Findbuch Akten Nr. 116

Zaubereiprozess gegen die Pape und Bodekersche in der Stadt Hannover 1504


Harxbüttel – NI

OT von Braunschweig

Gedenktafel für Anna Roleffes, landläufig Tempel Anneke genannt, in Harxbüttel, in der Nähe von Braunschweig. Die Initiative für die Errichtung des Denkmals kam von Herrn Peter Dietrich, Harxbüttel. Die Akten des Prozesses sind auf Englisch in Peter Morton/Dähms (ed./trans.) The Trial of Tempel Anneke: Records of a Witchcraft Trial in Brunswick, Germany, 1663 (University of Toronto Press, 2005) übersetzt.
Foto: Peter Morton

vgl. Wikipedia Artikel Anna Roleffes
https://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Roleffes


Hastorf – MV

Thielemanns, Trien, Hastorf / Mecklenburg-Vorpommern


Hattersheim – HE

Namen der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung Hattersheim

Einweihung der Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung
15.9.2016

Hattersheim Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 3. Dezember 2015 über die Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung (einstimmig angenommen)


Hausberge – NRW

Im Amt Hausberg kam es im Jahr 1654 zu drei Hinrichtungen wegen Hexerei. 1655 wurden im Amt Hausberg 13 Menschen wegen angeblicher Hexerei hingerichtet.
Quelle: Bremme, Rüdiger: Superintendent Julius Schmidt (1618-1680 und die Hexenverfolgungen in Petershagen 1654-1656, in Jahrbuch für westfälischen Kirchengeschichte, Band 103, Bielefeld 2007, S. 51-74.

Hexenverfolgungen in Hausberge

Hexenprozess gegen Anneke Fehring

Anneke Fehring, geboren um 1614 in Bischofshagen, am 08. Oktober 1655 in Hausberge (als angebliche Hexe) enthauptet und verbrannt.
Eintrag im Sterberegister: Abeken Henrichs Frahe zu Mahnen Hausberge Decollata et combusta (Abeken Henrichs Frau zu Mahnen in Hausberge enthauptet und verbrannt)

Anneke Fehring wurde am 8. Oktober 1655 in Hausberge enthauptet und verbrannt.


Havelberg – ST

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Havelberg, Sachsen-Anhalt


Heftrich – HE

OT von Idstein

Die Opfer der Hexenverfolgungen in Idstein wurden 2014 durch das Stadtparlament Idstein einstimmig moralisch-sozialethisch rehabilitiert. Am Pfarrhaus in Heftrich wurde 2015 von der Kirchengemeinde eine Gedenktafel angebracht.
Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Hessen, Unna, 2012, S. 52-55


Heidenheim – BW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Amt Heidenheim und Giengen

Herrschaft Heidenheim Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Heiligenfelde – ST

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Heiligenfelde, Sachsen-Anhalt


Heiligenhafen – SH

Namen der Opfer der Hexenprozesse Hexenverfolgung Heiligenhafen


Heiligenstadt – BY

OT Oberleinleiter

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Oberleinleiter


Hemnau – BY

Hemau Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Herborn – HE

Hexenprozesse Herborn


Herford – NRW

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse Herford

Links: 2 Schulklassen gestalten mit der Herforder Künstlerin Susanne Albrecht Postkarten mit dem Hexentreppenmotiv
http://www.susanne-albrecht.info/

Rechts: Die Herforder Künstlerin Susanne Albrecht entwickelte die Skulptur „Hexentreppe“ an der Radewiger Brücke in Herford.
http://www.susanne-albrecht.info/

Text von Susanne Albrecht, Hexentreppe, 2015:
„Zunächst unauffällig hängt die Strickleiter aus Draht über dem Wasser wie ein in die Luft geschriebenes Zeichen. Im Kontext mit dem Ort wird es zu einem Frage und Ausrufezeichen. Es symbolisiert das verbrecherische Gedankengebilde der sogenannten Hexenprobe. Die perfide Logik der Wasserprobe führte zum sicheren Tod, sei es durch Ertrinken oder weiterer Folterungen. Wäre mit couragierter Hilfe doch Rettung möglich gewesen? Die fragile Drahtkonstruktion stellt nur die Idee einer Rettung dar, zu schwach um Hilfe für einen Ausstieg aus dem Wasser zu bieten. So werden aufschimmernde Hoffnung sowie Hoffnungslosigkeit ablesbar. Die Hexentreppe erinnert an die Denunziationen, Verfolgungen, Folterungen und Ermordungen hunderter von Frauen.“

H. A. Meinders: Unvorgreifliche Gedancken und Monita, wie ohne blinden Eyfer und Ubereilung mit denen Hexen-Processen […] in denen Königl. Preußischen und Churfürstlichen Brandenburgischen Landen ohnmaßgeblich zu verfahren […]. Lemgo 1716. Das Zitat über Herford auf S. 108 f.

Königliches Edikt 1714
13. Dezember 1714 königliches Edikt für Brandenburg-Preußen „wegen Abstellung der Mißbräuche bey denen Hexen-Processen“ unter Erwähnung der Hexenbrände in Herford. Verordnung: die Brandpfähle aus den Ortschaften entfernen.
„Von diesen unbesonnenen / ärgerlichen und gottlosen Hexen-Processen und Hexen-Brennen sind in vorigem seculo 1600 bis 1700 verschiedene Städte in Westphalen / in specie Herford und Lemgo gäntzlich ruinieret und zu Grunde gerichtet worden.“

Die Nennung der Hexenverfolgungen in Herford und Lemgo in einem Atemzug lässt beträchtliches Ausmaß für Herford vermuten. In der Lokalhistorie gibt es nur gelegentlich Hinweise auf Grausamkeit der Herforder Justiz. Eine Aufarbeitung der Hexenverfolgungen hat in Herford kaum statt gefunden. Die „Herforder Chronik“ von Julius Normann erwähnt sie nur am Rand.

2014 übergab Bürgermeister Tim Kähler der Öffentlichkeit eine Tafel, die auf der Radewiger Brücke über die Aa an den Hexenkolk erinnert. 1627 wurden hier 30 Frauen der Wasserprobe unterzogen, bevor sie verurteilt und auf dem Lübberbruch verbrannt wurden. In Höhe der Radewiger Mühle, oberhalb der Radewiger Brücke- Bäckerstraße, gab es eine tiefe Ausspülung. Dort unterzogen die städtischen Behörden Frauen, die der Hexerei beschuldigt wurden, der „Wasserprobe“.


Hermannstadt (RO)

Hermannstadt Sachsenland Hexenverfolgung


Hessisch Oldendorf – NI

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung im Bereich Hessisch Oldendorf (Großenwieden, Höfingen, Rohden, Wickbolsen, Zersen, Lüdersfeld, Niedernwöhren, Ostendorf, Bad Münder OT Eimbeckhausen)

Hexen- und Teufelsdarstellungen aus Kirchen in Großenwieden, Kathrinhagen und Hülsede (Grafschaft Schaumburg)

Über einen Zaubereiprozess gegen vier Frauen in Oldendorf um 1655.
Hierbei muss es sich um folgende Fälle von Hexenverfolgung in Großenwieden handeln:
1. 1655 die Spechtsche verbrannt
2. 1655 die Eggerdingsche verbrannt
3. 1655 die Scharpsche verbrannt
4. 1655 Jost Wellihausen verbrannt
5. 1655 die Rinnische verbrannt
6. 1655 die Hagemannsche verbrannt
7. 1655 die Wentsche verbrannt
Quelle: Schormann, Gerhard: Hexenverfolgung in Schaumburg, in: Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte, Band 45, Hildesheim 1973, S. 149-151.

Niedersaechsisches Landesarchiv Bückeburg Hexenprozesse Hessisch Oldendorf / Großenwieden, 2015


Heyerhöfen – NI

Beverstedt

http://www.chronik.lunestedt.de/hexe.html


Hilchenbach – NRW

Hilchenbach

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse Nassau Siegen Hilchenbach Freudenberg

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Nassau Siegen Hilchenbach Freudenberg erweitert

Hexenprozess Hilchenbach vom 15./16.7.1653

Hilchenbach Am Galgenberg
Foto: Hartmut Hegeler Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen, Unna, 2012, S. 46-4

http://www.ahlering.de/Schulgeschichte/schulgeschichte.html


Hildburghausen – TH

Hildburghausen Namen der Opfer Hexenprozesse Hexenverfolgung


Hillesheim – RP

Namen der Opfer der Hexenprozesse Hillesheim


Hitzacker (Elbe) – NI


Während der Regentschaft des Welfenherzogs August dem Jüngeren fand 1610 ein Hexenprozess statt, in dem 70 Frauen zum Tode durch den Scheiterhaufen verurteilt wurden.
Bürger stellten an der Riesenkastanie einen Grabstein auf zum Gedenken an die Opfer der Hexenprozesse.
http://www.elbtalaue.de/desktopdefault.aspx/tabid-5931/10633_read-38024/


Hofheim a.T. – HE

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Hofheim a.T.

Dr. Erika Haindl: Gedenken an die als Hexen Gefolterten und Hingerichteten 1598 – 1613. Bericht aus Hofheim am Taunus, 2018

1. Hofheim Hexenturm mit den beiden Tafeln
2. Hofheim Tafel am Hexenturm
3. Hofheim Relief am Hexenturm
2001 stiftete Frau Dr. Erika Haindl ein Relief für die Opfer der Hexenprozesse. Die Inschrift lautet: „Zum Gedenken an die als Hexen Gefolterten und Hingerichteten. Wo Gewalt herrscht, gedeiht kein Frieden. Heilung braucht Erinnerung“, gestaltet von den Künstlerinnen Wanda Pratschke und Barbara Proksch.
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Hofheim am Taunus beschloss 2010 die Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse.
Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Hessen, Unna, 2012, S. 47-51

Hofheim a.T.


Hohenems (A)

Hohenems Hexenprozesse
Graf Kaspar von Hohenems ließ am 10. Dezember 1630 die schuldlose Frena Fenkart verhaften, in weiterer Folge foltern und hinrichten, weil er sich durch sie wegen angeblicher Hexerei geschädigt und bedroht fühlte. Kurz darauf auch deren Tochter, Walpurga Türtscherin, ebenfalls wegen angeblicher Hexerei. Die Hexenprozesse wurden auch unter den Nachfolgern weitergeführt und forderten alleine hier mindestens 17 Todesopfer.


Hohenmocker MV

OT Hohenbrünzow

Hohenbrünzow, MV, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Horb a.N. – BW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Horb a.N.
Quelle: Johannes Dillinger: Hexenprozesse in Horb, Veröffentlichungen des Kultur- und Museumsvereins Horb a.N. e.V. Folge 11, Hrsg. Joachim Lipp, Horb a.N., Dezember 1994

Resolution des Gemeinderates Horb 18. Dezember 2019 betreffend der Hexenprozesse in Horb am Neckar.

Der Gedenkstein auf dem Kreuzkapellenberg, der vom Kultur- und Museumsverein in Absprache mit dem Landesdenkmalamt initiiert wurde, erinnert an die abgegangene Kreuzkapelle, die für Delinquenten die letzte Station auf dem Weg zur Horber Richtstätte bildete. Diese befand sich an Stelle des im Jahr 1936 erbauten Wasserturms, der auf dem höchsten Punkt des Kreuzkapellenbergs die neue Horber Wehrmachtskaserne mit Wasser versorgt hat.
Fotos: Joachim Lipp

Horb a.N., Christina Rauscher Straße, im Neubaugebiet Auchtert (Foto Joachim Lipp):
Christina Rauscher, Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Horb a.N.

* Christina Rauscher (ca. 1570 bis 1618). Die Frau, die die Hexenprozesse beendete

* „… zu Pulfer und Eschen verbrennen …“ – Die Horber „Hexenfanger“
Hexenverfolgung in Horb am Neckar: Verfolgung von unten – die dunkle Seite des Gemeinen Mannes
Autor: Joachim Lipp. Arbeitskreis für Landeskunde/Landesgeschichte RP Karlsruhe

Horber Hexenpfad von Joachim Lipp

Joachim Lipp. Vorsitzender des Kultur- und Museumsvereins Horb am Neckar. Forschungen zu den Hexenprozessen in Horb und deren didaktische Vermittlung


Horn-Bad Meinberg – NRW

Namen der Opfer der Hexenprozesse aus Horn-Bad Meinberg

Rathausturm Horn mit Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse

Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse durch den Rat der Stadt 10.4.14

https://horn-badmeinberg.ratsinfomanagement.net/,..


Hornburg – NI

OT von Schladen-Werla

Wikipediaartikel Anna Landmann


Hörstein – BY

OT von Alzenau

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Hörstel – NRW

OT Bevergern

Bevergern 1620-1629. Zaubereiverdacht gegen Anna Braun, Locke Lengerich und deren Tochter Margarete in Bevergern
Staatsarchiv Münster Bestellsignatur : Msc. VI, Nr. 264 l

S. 112
http://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bpage%5D=112&tx_dlf%5Bdouble%5D=0&tx_dlf%5Bid%5D=http%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FMsc_VI%2F00264b-n%2Fmets.xml&cHash=783e13b3b27a79f852aaa43941b7117a

S. 113 ff
http://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bpage%5D=113&tx_dlf%5Bdouble%5D=0&tx_dlf%5Bid%5D=http%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FMsc_VI%2F00264b-n%2Fmets.xml&cHash=e3cb747729ed73ce7b7f50465f4acc1b

Bevergern 1620-1629. Zaubereiverdacht gegen Anna Braun, Locke Lengerich und deren Tochter Margarete in Bevergern
Staatsarchiv Münster Bestellsignatur : Msc. VI, Nr. 264 l
http://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf[id]=http%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FMsc_VI%2F00264b-n%2Fmets.xml

Bevergern Hexenhöhle. Die nördlichste Erhebung des Teutoburger Waldes ist der Huckberg zwischen Hörstel und Bevergern. Die Gegend wird „Nasses Dreieck“ genannt, weil dort vom Dortmund-Ems-Kanal der Mittellandkanal abzweigt, der den Teutoburger Wald südlich des Huckberges quert. Am Huckberg liegt in einem Tal ein kleiner Teich, der in der Bevölkerung den Namen „Hexenteich“ hat. Weiter oberhalb in dem durch einen alten Steinbruchbetrieb entstandenen Tal öffnen sich in einer Felswand die beiden Eingänge der Hexenhöhle.


Höxter – NRW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Höxter


Hüfingen – BW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Hüfingen

Hexenurteile in Hüfingen: Die sieben Frauen, und der ein Jahr später gerichtete Notar, sind bis heute im Sinne der Anklage und Verurteilung noch immer schuldig. So wünsche ich mir für diese Hüfinger Bürger zumindest die öffentliche moralische Rehabilitierung . Es ist auch eine Frage der Ehre, diese sollten wir spätestens jetzt wiederherstellen.

Hüfingen Hexenprozesse 1631 Kunstausstellung

Hüfingen Hexenprozesse 1631 Kunstausstellung

http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/huefingen/Dunkle-Zeit-in-heller-Kunst;art372521,6110034

Mathias Tinctorius, Opfer der Hexenprozesse Hüfingen 1632


Hugoldsdorf – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung Hugoldsdorf, Mecklenburg-Vorpommern


Hülsede  – NI

OT von Rodenberg

Hexen- und Teufelsdarstellungen aus Kirchen in Großenwieden, Kathrinhagen und Hülsede (Grafschaft Schaumburg)


Hümpfershausen – TH

Namensliste Opfer Hexenprozesse Hümpfershausen Thüringen

Schreiben an den Bürgermeister – 2012


Hunsrück – RP

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Hunsrück

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung  Hunsrück (XLS)

 


Husum – SH

Husum Hexenprozesse

„Schauplatz Husum“ im Nissenhaus

Husum/ Schleswig Holstein: Petrus Goldschmidt (1662-1713), vehementer Verfechter der Hexenverfolgung stammte aus Husum. Andererseits war sein Gegenpart, der ebenfalls in Husum geborene Johannes Paul Ipsen, mit seiner 1712 veröffentlichten juristischen Dissertationsschrift daran beteiligt, das Ende der Hexenverfolgung einzuläuten.

https://www.nf-palette.de/detailansicht-news/von-hexen-und-henkern.html

Hexenprozesse:

1554-eine namenlose Frau (Husum) LAS Abt. 400.1. Nr. 79 (12.3.1554) Urteil unbekannt

1608 die Zauberin Magdalena Peters  vgl. Rolf Schulte: Hexenverfolgung in Schleswig-Holstein im 16. bis 18. Jahrhundert. Heide 2001, S. 123. Landesarchiv Schleswig-Holstein, Abt. 15 Nr. 2645/2647.

1687 die „Teufelsbuhle“ Margaretha Carstens

1712 die Heilerin Oligard Swedoffski (Husum) Berlin Staatsbibliothek preußischer Kulturbesitz Cod. Germ. Fol. 229, fol. 444r-503v. Urteil unbekannt

Detlev Heinrichssohn von Brockdorff trat im August 1608 als Staatsanwalt in einem Hexenprozess in Husum auf. Brockdorffs Anklage richtete sich gegen Magdalene Peters von Rantrum, auch bekannt als Margarethe von Sethe. Detlev von Brockdorff glaubte, dass ein Verwandter, wahrscheinlich seine Schwiegermutter, Mordpläne verfolgte: Dieser Verwandte wollte laut Brockdorff seine Frau, seine Tochter und sich selbst mit Hilfe der „Hexe“ Margarethe Sethe töten lassen. Obwohl bei der Befragung von Zeugen mehrere Unstimmigkeiten auftraten, wurde Margarethe von Sethe festgenommen und gefoltert. Nach ihrem Geständnis wurde sie vom Gericht in Husum zum Tode verurteilt. – https://defr.qaz.wiki/wiki/Brockdorff_%28Adelsgeschlecht%29

vgl. https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:lAcRieX8lGkJ:https://www.nf-palette.de/detailansicht-news/oeffentliche-fuehrung-durch-die-sonderausstellung.html+&cd=2&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-b-d

Siehe auch:

Die Novelle von Theodor Storm „Renate“ spielt in Husum und Schwabstedt, in welcher eine junge Frau als „Hexe“ gebrandmarkt wird.