G – Orte und Namen

Orte und Opfer – Erinnerung und Rehabilitierung – Buchstabe G


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Gadebusch – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Gadebusch

Insgesamt wurden 9 Stelen eingeweiht. Alle Stelen stehen unter dem Motto „Gadebusch im Mittelalter“ und wurden im Rahmen des Lutherjahres 2017 eingeweiht. Text zweisprachig, deutsch/englisch.
Links auf den Bildern von der Einweihung ist Klaus Leuchtemann, Vorsitzender des Kulturausschusses, und rechts Dr. Gerhard Schotte, Koordinator des Lutherjahres für Gadebusch.
Fotos: Denise Konieczny

Gedenkstele für die Opfer der Hexenprozesse in Gadebusch, mit Informationen über das Schicksal der Angeklagten Anna Kolbow. Die Stele steht an der Hauptstraße, genau zwischen Rathaus und Kirche.
Fotos: Denise Konieczny

Antrag im Stadtparlament zur Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse 2015

Die Stadt Gadebusch in Mecklenburg-Vorpommern hat am 14. Dezember 2015 die Opfer der Hexenverfolgung/Hexenprozesse rehabilitiert. Mit einer Gedenkstele oder einer Gedenktafel befasst sich der Kulturausschuss der Stadt.


Gadom (PL)

Wildenhagen

Gadom (Wildenhagen), Polen, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Gaildorf – BW

Heike Krause: Mit dem Feuer vom Leben zum Tod – Margaretha Wild, Hexe und Unholdin
In: Kleine Stadt am Fluss – Gaildorfer Geschichte. Hrsg. Heike Krause, Ulrike Marski, Gaildorf 2010.
https://www.gaildorf.de/de/stadtinfo/service/bestell-shop-downloads/kleine-stadt-am-fluss/


Gdansk – PL

Danzig

Namen der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung Gdansk (Danzig), Polen


Geislingen – BW

Skulptur „Anna und der Feuervogel“, von Hartmut Väth, Degginger Weg 32 , 73312 Geislingen

„Es gibt einen lokalen Bezug zu Anna Übelhör, einer ehemaligen Bewohnerin meines Wohnorts Geislingen-Aufhausen. Anna Übelhör wurde vor 400 Jahren im Juni 1616 in Ulm der Prozess gemacht. Sie starb auf dem Scheiterhaufen. Im Juni 2016 organisierten Bewohner des Dorfes Aufhausen eine Gedenkveranstaltung mit Theater, Musik, Skulptur und einem Vortrag über archivgesicherte Lebens- und Prozessdaten von Anna.“


Gelnhausen – HE

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Gelnhausen

1. Gelnhausen Gedenktafel mit Namen der Opfer der Hexenprozesse am Hexenturm
2. Tafel am Platz der Escher (Eschergruben der Gerberzunft)
3. Gelnhausen Die Rufende: Künstlerin Eva-Gesine Wegner 1986
4. Gelnhausen Skulptur „Angesichts Elisabeth Strupp“, von der Künstlerin Fanna Kolarova 1999, vor dem Westportal der evangelischen Marienkirche
Straßenschild „Struppstraße“
Die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck begrüßte auf der Sitzung am 29. November 2006 in Hofgeismar „die Erinnerungsarbeit in Bezug auf die ´Hexenverfolgung`, die in Gemeinden und Kirchenkreisen geschieht. Sie ist dankbar für bereits durchgeführte Initiativen und Gedenkveranstaltungen.“ Kirchenrätin Ute Heinemann, Präses der Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, E-Mail vom 22. Juli 2009.
Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Hessen, Unna, 2012, S. 40-43

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Gelnhausen hat am 10. Juni 2015 eine Rehabilitierung  der Opfer der Hexenverfolgung ausgesprochen.

http://www.kommundsieh.de/judenhex.html


Gelnhausen (OT Meerholz) – HE

Quelle: Walter Nieß: Hexenprozesse in der Grafschaft Büdingen, Büdingen 1982, S. 474


Gelnhausen (OT Roth) – HE

Quelle: Walter Nieß: Hexenprozesse in der Grafschaft Büdingen, Büdingen 1982, S. 476


Gelsenkirchen – NRW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Gelsenkirchen

 

Rekonstruktion der Südost-Ansicht von Schloss Horst. Richard Klapheck – Richard Klapheck, Die Baukunst am Nieder-Rhein, Düsseldorf : Kunst-Verein für die Rheinlande und Westfalen, 1916

Hille Notthof, Frau von Johann Notthof, kämpft um ihr Leben. 1609 Hexenprozess Gelsenkirchen-Horst


Georgenthal – TH

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Georgenthal, Thüringen

Fotos:
Florian Hofmann, Bürgermeister, Landgemeinde Georgenthal, Tambacher Straße 2, 99887 Georgenthal

Text der Gedenktafel am Hexenturm in Georgenthal (Auszug)

Im Amt Georgenthal trieb der Amtmann Johann Benedikt Leo die Hexenverfolgung maßgeblich voran. Während seiner Amtszeit von 1663 bis 1681 leitete er ca. 40 Verfahren ein. Leo stammte aus Langensalza. Er war ein angesehener und erfahrener Beamter. In Jena hatte er ein Studium der Rechtswissenschaft absolviert. Mit seiner Ehefrau Sabine soll er 11 Kinder gehabt haben. Es wird vermutet, dass die Geburt seines körperbehinderten Sohnes im Jahre 1666/67 seinen Hexenwahn auslöste. Hexerei, so glaubte er, sei die Ursache für den Zustand seines Sohnes. Doch um einen Prozess in die von ihm gewünschte Richtung zu lenken, griff Leo auch zu unlauteren Mitteln. Im Jahre 1681 wurde er der Urkundenfälschung, Verleumdung und Unterschlagung überführt und aus dem Amt verwiesen.

Für die Hinrichtungen sowie für die Durchführung der Folter war der Scharfrichter zuständig. Bei den Hexenprozessen, die unter Leo stattfanden, war hauptsächlich der von Catterfelder Abdeckern abstammende Scharfrichter Hans Nicol Messing im Einsatz. Hans Nicol Messing genoss bei Herzog Ernst dem Frommen hohes Ansehen. Er beherrschte es, die Hinzurichtenden vor dem Verbrennen unauffällig zu strangulieren. Das ersparte Qualen und milderte die Grausamkeit des Hinrichtungs-Spektakels.

Der Gerichtsplatz, wo die Hinrichtungen stattfanden, befand sich am Hirzberg bei Herrenhof. Darauf weisen die noch heute gebräuchlichen Flurnamen „Am Gericht“ und „Hinter dem Gericht“ hin.

Gedenktafel für die Opfer der Georgenthaler Hexenverfolgung (Landkreis Gotha-Thüringen).
Erstellt von Lara Kornhaas, Lena Krieger, Antonia Metz, Vicky Meenke und Paul Hoffmann vom Beruflichen Gymnasium Gotha Sundhausen im Rahmen der Seminarfacharbeit mit Unterstützung der Gemeinde Georgenthal und Hobbyhistorikerin Sabine Marx aus Catterfeld.
Fotos: Paul Hoffmann

Hexenturm Georgenthal, Thüringen, wurde im 17. Jhd. als Gefängnis genutzt. Von 1646 bis 1711 zählen die Akten des Amtes Georgenthal 71 Hexenverfolgungen auf. Foto: Gert Direske


Gerabronn – BW

Gerabronn war 1712 – 1714 von Hexenverfolgung betroffen. Zwei Menschen gerieten in einen Hexenprozess, wurden aber begnadigt.

Quelle: Kleefeld, Traudl: Zusammenstellung der aufgefundenen Hexenverfahren im Bereich des Margraftums Ansbach in: Gräser, Hans, Kleefeld, Traudl und Stepper Gernot: Hexenverfolgung im Markgraftum Brandenburg-Ansbach und in der Herrschaft Sugenheim mit Quellen aus der Amtsstadt Crailsheim (Mittelfränkische Studien, Band 15 und Veröffentlichungen zur Ortsgeschichte und Heimatkunde in Württembergisch Franken, Band 19) Ansbach 2001, S. 424-433


Gerolstein – RP

Namen der Opfer der Hexenprozesse Gerolstein


Gerolzhofen – BY

Marktplatzbrunnen, Inschrift (auszugsweise):
Julius Echter von Mespelbrunn Fürstbischof zu Würzburg und Herzog von Franken (1573 bis 1617). Gegenreformator, Ausbau und Renovierung der Stadtpfarrkirche, des Spitals und der Amtshäuser.
Mittelalterlicher Scharfrichter Zeit der Hexenverfolgung. Vollstrecker der Hexenurteile mit Feuer und Schwert. Von 1615 bis 1619 wurden 261 Menschen als Hexen in Gerolzhofen hingerichtet.

Gerolzhofen „Hexenturm“

Foto von: Matthias Endriß, Leiter Stadtarchiv, Stadt Gerolzhofen

Platte zum Gedenken an die Opfer der Hexenprozesse Gerolzhofen in der Bürgermeister-Weigand-Straße gegenüber dem Postamt auf der Mauer zwischen dem kleinen Kiosk an der Grabenstraße und der Alten Amtsvogtei (heute betreutes Wohnen der Caritas, Bürgermeister-Weigand-Straße 5) zu finden. Der Stein ist in die Mauerkrone eingelassen.


Gerresheim – NRW

OT von Düsseldorf

Curtens, Helena  


Gerswalde – BB

OT Fergitz

Behelfsdenkmal für Dorothee Elisabeth Tretschlaff von Stefka Ammon, 2008
Dorothee Elisabeth Tretschlaff war das letzte Todesopfer der Hexenverfolgung in Brandenburg (1701)

http://dorothee-elisabeth-tretschlaff.de/?page_id=46


Geseke – NRW

Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Geseke

 

Plastik am Marktbrunnen in Geseke, „Hexe“ auf dem Scheiterhaufen. Künstler: Bildhauer Werner Klenk
Foto: Hartmut Hegeler Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen, Unna, 2012, S. 37-40


Giengen – BW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Giengen und Amt Heidenheim


Gizycko (Lötzen) (PL)

Gizycko (Lötzen), Polen, Namen der Opfer Hexenverfolgung


Glarus – CH

Göldi, Anna, die „letzte Hexe Europas“


Glasewitz – MV

Glasewitz, MV, Namen der Opfer Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Gloppen (N)

Anda Gloppen Heksemonumentet Hexendenkmal

Anda Gloppen Heksemonumentet Hexendenkmal Tafel

Am Sonntag, dem 9.6.2002, wurde ein Gottesdienst über Hexenverbrennungen abgehalten verbunden mit der Enthüllung des Hexendenkmals des Künstlers Stig Eikaas an der alten Hinrichtungsstätte in Anda, mit einer Predigt des Sogne-Pfarrers Oluf Sigurd Gundersen (Pfarrer in Gloppen) und der Philosophin Nina Karin Monsen. Beide Redner zogen Parallelen zwischen den damaligen Hexenprozessen um das 16. Jahrh. herum und Mobbing, Isolation und Ausschluss aus der Gemeinschaft in unserer Zeit.
Wir wissen von ca. 65 Menschen in Sogn und Fjordane, meist Frauen, die zwischen 1560 und 1710 wegen Zauberei verurteilt wurden. Viele stammten aus Gloppen. 1663-64 kam es zu einem tragischen Kettenprozess, der damit endete, dass 7 Menschen auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Auf dem Denkmal sind diese sieben durch die sieben Flammen in Larvikitt um eine aufragende „Hexe“ aus Iddefjord- Granit dargestellt.

Witchmonument at Anda, in Gloppen, Norway. In memory of the Witch-hunt, and burning of women in the area.
The monument was made by the artist Stig Eikaas.
Gamle historier tilsier at Anda var brukt som område for heksebrenning. Det er plassert et heksemonument i området til minne om de kvinnene som ble ofret her. Heksemonumentet er laget av billedkunstneren Stig Eikaas.
Heksemonumentet ved ferjekaia. Foto: C. Hill, 2007
https://no.wikipedia.org/wiki/Anda?uselang=de#/media/File:2007-12-23_Heksemonumentet.jpg


Gniezno (P)

Gnesen

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Gniezno (Gnesen) Polen


Gönnersdorf – RP

Namen der Opfer der Hexenprozesse Gönnersdorf


Gonzenheim – HE

OT von Bad Homburg v.d.H. – HE

Gedenktafel für Gertrude Lorey, geb. Carl, rehabilitiert durch die Stadt Bad Homburg am 1. März 2012. In Gonzenheim, damals noch selbständiger Ort mit etwa 50 Haushaltungen, waren es neun Opfer der Hexenverfolgung.

Standort: Alt Gonzenheim 20, 61352 Bad Homburg

Text: Im Gedenken an Gertrude Lorey, geb. Carl Als Hexe hingerichtet am 20.10.1654 in Homburg Ehemalige Eigentümerin und Bewohnerin dieses Anwesens Sie hinterließ einen Ehemann, Schulmeister Conrad Peter Lorey und acht Kinder im Alter von 4 bis 21 Jahren.

Foto: Waltraud Humpert, geb. Fritzel (Nachfahrin)

Zu den Protokollen der Hexenprozesse von Gonzenheim


Görlitz – SN

In Görlitz wurden 1490-1564 Hexenverfolgungen durchgeführt: Das Todesurteil in einem Hexenprozess gegen einen Mann wurde aber nicht vollzogen. Quelle: Manfred Wilde: “Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen“, Köln, Weimar, Wien 2003, S. 649f


Görschlitz Laußig – SN

Hexenstein in Görschlitz Laußig/ Sachsen

Denkmal für die Opfer der Hexenprozesse (Foto Wikipedia)
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:GörschlitzHexendenkmal.JPG


Gorzów Wielkopolski (PL)  

(Landsberg a.Warthe)

Am Rathaus befindet sich ein Hexenbrunnen (Wikipedia)


Gößweinstein – BY

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Gößweinstein


Göttingen und Grone – NI

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Göttingen und Grone, Niedersachsen


Götzkendorf – BB

Götzkendorf, Brandenburg, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Goleniow (P)

Gollnow

Goleniow (Gollnow), Polen, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Goslar – NI

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Goslar

In der Ausstellung Installation Evidence im Mönchehaus Museum Goslar setzt sich der Künstler Jimmie Durham mit Hexenprozessen auseinander.
Völlig unschuldige Objekte werden belastend, sobald jemand mit aller Macht entschlossen ist, eine Hexe zu finden.
„I envisioned an installation of completely normal objects that could seem incriminating if one was determined to find a witch.“

Installation Evidence im Mönchehaus Museum Goslar von Jimmie Durham

Goslar 2006 Gottesdienst Hexenverfolgung


Gottin – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Gottin, Mecklenburg-Vorpommern


Grabfeld – TH

OT Bauerbach

Namensliste Opfer Hexenprozesse Grabfeld-Bauerbach Thüringen

OT Jüchsen

Namensliste Opfer Hexenprozesse Grabfeld-Jüchsen Thüringen

OT Queienfeld

Namensliste Opfer Hexenprozesse Grabfeld-Queienfeld Thüringen


Gräfenberg – BY

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Gräfenberg


Grambow – MV

Grambow MV, Namen der Opfer Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Grapzow – MV

Grapzow, MV, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung

 


Grave (NL)

Tafel für Johannes Weyer (Wier) in Grave, Niederlande, an der Alten Rabo Bank.


Graz (A)

Graz Österreich. Gedenkfafel in der Sporgasse 12, ehemaliger Wohnort und Gaststätte (Dank an Uma Höbel, Verein Frauenservice Graz)
Inschrift: Zur Würdigung von Anna Susanna Prandtauerin (-1600-1668). Weil Frauen laut „Hexenhammer“ in besonders enger Verbindung mit dem Teufel standen und ein Bannrichter zu viel Geld wollte, wurde die beliebte Wirtin als Hexe angeklagt. Sie hatte Mittel um sich zu wehren und überlebte. Frauen ohne Beistand aber wurden auf Geheiß von Obrigkeit und Kirchenfürsten denunziert, gefoltert und ermordet.
Anna Susanna Prandtauer, geboren als Anna Susanna Mayr in Radkersburg um 1600, war in Graz verheiratet mit dem Schmied Wolfgang Schweizer und wiederverheiratet mit dem Wirt Andreas Prandtauer. Sie starb am 19.4.1668 in Graz.

Quellen:

Helfried Valentinitsch, Eine Grazer Wirtin unter Zaubereiverdacht. Ein Beitrag zur Hexenverfolgung in der Steiermark im 17. Jahrhundert, in: Blätter für Heimatkunde 60, Graz 1986


Greifswald – MV

Greifswald, MV, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Grevenstein – NRW

Pfarrer Michael Stapperts Schrift zu den Hexenprozessen: Der Brillen-Traktat als Bestandteil von Hermann Löhers wehmütiger Klage.

https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Stappert 

Grevenstein, Michael-Stappert-Haus, Antoniusstrasse 8, 59872 Meschede
:
Grevenstein: Pfarrer Michael Stappert (* vermutlich um 1585 bis 1590 in Meiste zu Rüthen; † 1663 in Grevenstein), auch Michael Stapirius, verfasste eine Schrift zu den Hexenprozessen. Er war bis 1621 Pfarrer in der sauerländischen Stadt Hirschberg (Warstein) in Westfalen und ein Gegner der Hexenverfolgung. An sein Wirken erinnert das Michael-Stappert-Haus, Antoniusstrasse 8, 59872 Meschede (Grevenstein). Foto: Hartmut Hegeler
https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Stappert

Rüthen – NRW (Erinnerung an Michael Stappert)

Rüthen, Bronzerelief am Hexenturm von 1991 vom Bildhauer Bert Gerresheim, erinnert an Friedrich Spee und den Hirschberger Landpfarrer Michael Stappert. Foto: Hartmut Hegeler


Grimburg – RP

Grimburg. Das Burg- und Hexenmuseum, Hauptstraße 16 in 54413 Grimburg
http://www.burg-und-hexenmuseum.de/burg-und-hexenmuseum/


Grimmen – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Grimmen MV

Die Stadt Grimmen hat im Dezember 2006 auf Initiative des Bürgermeisters Benno Rüster ein Relief zum letzten Hexenprozess gegen Anna Kröger 1697 am Verwaltungsgebäude der Stadtverwaltung, Lange Str. 48, angebracht.
Künstlerin: Gisela Krüger, Grimmen
Fotos: Ingo Belka, Grimmen


Großkrotzenburg – HE

Großkrotzenburg Hexenprozesse/ Hexenverfolgung

Vergleiche: Kahl (Hexeneiche)!

Großkrotzenburg Museum Namen der Opfer der Hexenprozesse. Foto Hartmut Hegeler

Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Hessen, Unna, 2012, S. 60-64

Großkrotzenburg Tafel an der Hexeneiche
Foto Hartmut Hegeler

Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Hessen, Unna, 2012, S. 60-64


Großlellenfeld – BY

OT von Markt Arberg

Die Feuerwehr in Großlellenfeld hat in ihrem neuen Feuerwehrhaus eine Gedenktafel für die Anna Golder errichten lassen. Zum Gedenken

Anna Golder 57jährige Witwe aus Großlellenfeld
1627
vom Arberger Kastner „ein Blasbälglein
verhaftet und gefoltert zwei Zangen
zwei Ketten
zwei Klafter Holz
Stroh“
1628
in Ornbau wegen (aus den Verzeich-
angeblicher Hexerei nissen der „Unkosten“
verbrannt. Anna Gölderin von Niederlellenfeld,
„Da sie mit der Sprach ist zu Ornbau Hexerei halben
abermals nit heraus wollte, verbrannt worden 1628/29)
sie mit angeschraubtem
Daumenstock durch
Euren Amtsknecht
angreifen zu lassen“.
(Der Kanzler des Fürstbischofs von Eichstätt an den Pfleger und an den Kastner in Arberg am 20. April 1627)

Abbildung und Informationen: Traudl Kleefeld: Wider das Vergessen. Hexenverfolgung in Franken – Stätten des Gedenkens. Dettelbach, 2016. 978-3-89754-484-0


Groß Pankow (Prignitz) – BB

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Groß Pankow (Prignitz), Brandenburg

OT Hohenvier

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Groß Pankow (Prignitz) Hohenvier, Brandenburg


Groß Teetzleben – MV

Groß Teetzleben MV, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Gründau (OT Lieblos) – HE

Quelle: Walter Nieß: Hexenprozesse in der Grafschaft Büdingen, Büdingen 1982, S. 143f


Gudensberg – HE

Gudensberg Errichtung eines Mahnmals als Erinnerung an die Hexenverfolgung 1662/63. Initiatorin: Ingrid Pee
Am 20. März 1662 begann in der Stadt Gudensberg ein Hexenprozess, der bis zum 07.04.1663 dauerte und bei dem nach den gefällten Urteilen 4 Frauen aus Besse hingerichtet wurden. Eine Frau kam am Tag vor ihrer Hinrichtung im Gefängnis zu Tode.

Prozess aus dem Staatsarchiv Marburg von 1662/63 gegen die „Hirtenbarbara“ aus Besse. Der Grebe (Bürgermeister Schminke) verlangt gegen die „notorische Zucht“ (Hexerei) im Dorfe vorzugehen und einen Prozess zu beginnen.
Kirchenbucheintragung: „Nach Pfingsten 1662, also etwa im Juni 1662 ist die „Göddeling“, Johann Weitzels Frau und Gertrud, Johann Bangen seiner Frau, beyde beinahe 60 Jahre, sind nach Pfingsten stranguliert ufm Scheiderhaufen und verbrand beym Odenberg wegen bekannter Zauberey und Benefico, der Schmidten Goddel Anna aect. 76 Jahr, Johann Schmidts Frau ist decolliert und der wegen mit verbrand worden. (Im November hernach ist Anna Wiegands Dochter so uf die hand zu erst bekannt aect. 19 Jahr daselbst gestorben und begraben worden.“

http://hexenverfolgung-gudensberg.info/


Güglingen – BW

Hexenprozess Stadt Güglingen Urfehde von Barbara Ludwigen Scheuderlins weib 1536


Gützkow – MV

Gützkow, MV, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Gumtow – BB

OT Granzow

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Gumtow Granzow, Brandenburg

OT Göricke

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Gumtow Göricke, Brandenburg

OT Vehlin

Gumtow/ Vehlin, Brandenburg, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Gwardeisk (RUS)

Tapiau

Gwardeisk (Tapiau), Russland, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung