A – Orte und Namen

Orte und Opfer – Erinnerung und Rehabilitierung – Buchstabe A


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Aachen – NRW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Aachen 

1649 wurde ein 13-jähriges Sinti – Mädchen in Aachen lebendig verbrannt (Bild recht: Mit freundlicher Genehmigung von Michael Gibbs)

Film von E. Rosenberg und J. Lorenz, Schülerinnen von St. Ursula: „Hexenverfolgung in Aachen“. – Dieser Film wurde 2013 mit einem Preis ausgezeichnet.

Informationstafel in Aachen erinnert an das ehem. Hochgericht des Aachener Schöffenstuhls und die Hexenverfolgung

Antrag auf Rehabilitierung und Zeitungsartikel dazu.


Abbendorf – BB

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Adelsheim – BW

Adelsheim Namen Opfer Hexenprozesse


Ahlen – NRW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Ahlen

Hexenprozesse in Ahlen

Münsterland. Prozessakten (u.a. Hexenprozesse). Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen. Sammlung Niesert. 1570-1693

Münsterland. Prozessakten (u.a. Hexenprozesse). Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen. Sammlung Niesert. 1570-1693
Orte: Stromberg, Telgte, Sendenhorst, Buldern, Wüllen, Gröpelingen, Füchtorp, Hiddingsel, Ahlen, Ottmarsbocholt, Ahlen, Haltern, Weseke

Finissage zur Plakatausstellung im Heimatmuseum Ahlen. Musik: Michael Kampmann, Pastoralreferent und Kirchenmusiker, Essen

Akten zu Hexenprozessen Ahlen vom Landesarchiv Münster Teil 1 (16,4 MB )

Akten zu Hexenprozessen Ahlen vom Landesarchiv Münster Teil 2 (16,3 MB )

Akten zu Hexenprozessen Ahlen vom Landesarchiv Münster Teil 3 (23,6 MB )

Prozessakten gegen Peter Kleikamp aus Ahlen S. 77-96 – Prozessakten gegen Christian zum Loe aus Ahlen S. 96-109
Prozessakten gegen Anna Sadelers aus Ahlen S. 109-115 – aus: Bernhard Niehues, Zur Geschichte des Hexenglaubens und der Hexenprozesse vornehmlich im ehemaligen Fürstbisthum Münster, Münster, Verlag der Coppenrath´schen Buchhandlung 1875

Der Rat der Stadt Ahlen hat in der Sitzung vom 14.12.2017 die Opfer der Hexenprozesse rehabilitiert.

Bild „Hexenverbrennung“ (2011) – Sabrina Zimmerman – (15 x 15 cm – Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier) – Dieses Aquarell der Künstlerin Sabrina Zimmermann befindet sich seit 2012 im Besitz der Stadt Ahlen.

„Die Wissenschaft des Heimatlandes ist sehr schön, die Unwissenheit derselben schändlich“ (Aventius um 1500).

Die Menschen verfielen dem Teufelsglauben – die Altvorderen wähnten, dass eine Verbindung zwischen Dämonen, sprich Teufel, doch möglich sei.

Ein Gesetzbuch für Hexenprozesse – der „Hexenhammer“ – legalisierte den fürchterlichen Unglauben.

Die Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Menschlichkeit erstickte. Die menschlichen Seelen waren besetzt durch Folter- und Mordlust.

Die Hexenprozesse wurden mit „teuflischer“ Leichtfertigkeit und unvorstellbarer Gewissenlosigkeit geführt.

Zu dem, was Ahlen in vorigen Zeiten begegnete, gehört auch die Hexenverfolgung mit ihren schrecklichen Prozessen.

Der früheste Hexenprozess in Ahlen fand wahrscheinlich 1574 statt.

Da wurde eine Frau – die Brüningsche, „aufs Wasser versucht“, das heißt, gefesselt ins Wasser geworfen. Stieg sie wieder auf, so war sie erst recht mit dem Teufel im Bunde.

Die Brüningsche wurde mit dem Feuer „verdämpft“ – also auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Quelle: Gallenkemper, E.: „Gestern in Ahlen“. Hexenwahn und Hexenprozess des Peter Kleikamp. In: Der beflügelte Aal 25, 2006, S. 135-141


Ahrbrück – RP

Links: Mahnmal für die Opfer der Hexenverfolgung im 17. Jahrhundert
Der Steinerberg (531 m) liegt nördlich von Kesseling im unteren Kesselinger Tal, das 7 km weiter stromab in Ahrbrück im Ahrtal mündet. Gedenkstein am ehemaligen Exekutionsplatz „Auf Wolfsgraben“, 2008 (Foto Hans-Dieter Kuschel)

Rechts: Gedenktafel Opfer der Hexenprozesse
Hexenprozess Else Simons aus Puetzfeld, 1649 (Foto Hans-Dieter Kuschel)


Ahrweiler – RP

Hexenverbrennung


Aken – ST

Aken, Sachsen-Anhalt, Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Albstadt – BW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Albstadt

Freigericht Albstadt
http://web.archive.org/web/20080313182855/http://www.hans-ritter.de/3.Heimatgeschichte/albstadt1.htm#hexen

Albstadt Chronik Hexenverfolgung


Alt Tellin – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung Alt Tellin, Mecklenburg-Vorpommern


Altenstadt – HE

OT Lindheim

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Gemeinde Altenstadt (Lindheim, Höchst a.d. Nidder und Rodenbach)

Lindheim Hexenprozesse/ Hexenverfolgung

Bild links: Lindheim Hexenturm (Foto: Hartmut Hegeler) | Bild rechts: Lindheim Hexenturm Namen der Opfer der Hexenprozesse (Foto: Hartmut Hegeler)

Links:

http://www.lindheim.de/geschichte/gesch2.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Lindheim#Hexenverfolgung
http://www.hstad-online.de/ausstellungen/online/webhexen/Hexenverfolgung/Tafel21/Tabelle2.htm


Altentreptow – MV

Altentreptow, MV, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Altheim – BW

Hexenprozesse in Altheim (In memoriam Anna Schröck + 1581 und Anna Grammer + 1613)

Horb a. N. Hochburg der Hexenverfolgung. Schwarzwälder-Bote 20.03.2015


Alzenau – BY

OT Hörstein

Hörstein Gedenkstätte für die Opfer der Hexenprozesse
Fotos: Hartmut Hegeler/ Otto Grünewald/ Gerhard Sittinger

Gedenkstätte für die Opfer der großen Hexenprozesse von 1601 bis 1605 im Freigericht Wilmundsheim

Der Überlieferung nach stand in der heutigen Straße „Am Hexenthorn“ ein turmartiges Gebäude, in dem die der Hexerei angeklagten Menschen aus dem Freigericht Wilmundsheim, dem heutigen Alzenau, gefangen gehalten wurden, bevor sie den Tod wegen angeblicher Zauberei erlitten.

Mit der Gedenkstätte an diesem Ort soll an die Willkür von Verfolgung und Folter in einer dunklen Epoche unserer Heimat erinnert werden.

Ziel ist es, in künftigen Generationen das Gespür für das rechtzeitige Erkennen von Intoleranz und Missgunst als Wurzel der schlimmen Ereignisse der Vergangenheit zu wecken und ein sichtbares Zeichen für Freiheit und Toleranz in unserer Stadt zu setzen.

Diese Gedenkstätte entstand auf Anregung und mit maßgeblicher finanzieller Unterstützung des Heimat- und Geschichtsvereins Alzenau.

Stadt Alzenau, November 2009

Hörstein. Auf Anregung des Heimat- und Geschichtsvereins Alzenau und mit dessen maßgeblicher Unterstützung wurde von der Stadt Alzenau am Hexenthorn in Alzenau-Hörstein eine Gedenkstätte für die Opfer der Freigerichter Hexenprozesse im 17. Jahrhundert geschaffen. Die Übergabe dieser Gedenkstätte fand am Sonntag, 8. November 2009, in der Straße „Zum Hexenthorn“ in Alzenau-Hörstein statt.


Amorbach – BY

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Amorbach


Angeln – SH

Landschaft bei Schleswig

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Angeln Landschaft bei Schleswig


Angermünde – BB

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Angermünde, Brandenburg


Anglesey (GB)

Großbritannien

Eleanor Cobham 1452 Hexenprozess
https://de.wikipedia.org/wiki/Eleanor_Cobham


Anklam – MV

Anklam, MV, Namen der Opfer Hexenprozesse/ Hexenverfolgung

Hexenprozess gegen Isabella Schlichtekrull in der Stadt Anklam 1589 und 1591


Annaberg – SN

Annaberg Namen der Opfer Hexenprozesse Hexenverfolgung


Antwerpen (B)

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Flämisch-Brabant und Antwerpen, Belgien


Arenberg – RP

Grafschaft

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Arenberg (Grafschaft)


Arendsee – ST

Altmark

Arendsee (Altmark), Sachsen- Anhalt, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Arloff – NRW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Arloff


Arnsberg – NRW

Arnsberg, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung

Henneke von Essen, Bürgermeister von Arnsberg

Essen, Henneke von, Bürgermeister 1631

Artikel: Arnsberg vor 380 Jahren: “Der Bürgermeister ist des Teufels und muss auf den Scheiterhaufen!


Aschaffenburg – BY

Aschaffenburg Namen der Opfer Hexenprozesse Hexenverfolgung

Das Faltspiel »Himmel und Hölle« hat der Aschaffenburger Bildhauer Marc Rammelmüller in eine Stahl-Plastik zum Gedenken an die Opfer der Hexenverfolgung umgedeutet. Oberbürgermeister Klaus Herzog hat am 24.11.2018 das Mahnmal auf dem Grünstreifen in der Weißenburger Straße übergeben.
Fotos: Johannes Büttner

Margarethe Rücker und Elisabeth Strauß († 19. Dezember 1611), Hexenprozess

Aschaffenburg am Gasthaus Goldener Karpfen im Löhergraben Gedenktafel.
Text: In diesem Haus betrieb Margarethe Rücker bekannt als „Karpfenwirtin“ im 16./17. Jahrhundert das Gasthaus „Carpffen“ (heute „Goldener Karpfen“). Als Opfer des Hexenwahns am 19. Dezember 1611 in Aschaffenburg hingerichtet und verbrannt.

 


Ascheberg – NRW

OT Davensberg

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Ascheberg Davensberg

Davensberg, Denkmal für Papst Innozenz VIII. auf dem Kirchplatz
Am 24. Februar 1995 wurde auf Anregung des Heimatvereins Davensberg neben der Kirche ein Denkmal für Papst Innozenz VIII. eingeweiht, das einzige Denkmal für seine Person in Deutschland.
Die Skulptur zeigt, wie er in seinen Händen eine Urkunde für die Genehmigung der Errichtung der St. Anna-Kirche hält.
Bekannt wurde Innozenz VIII. vor allem durch die Förderung von Inquisition und Hexenverfolgung durch die Bulle Summis desiderantes affectibus aus dem Jahr 1484, was eine starke Zunahme von Hexenprozessen vor allem in Deutschland bewirkte.
Foto: Hartmut Hegeler

Davensberg, Anna-Walboem-Straße

Die Straße im neuen Baugebiet „Hemmen“ in Davensberg erhält den Namen Anna-Walboem-Straße!
Anna Walboem wurde im Alter von 80 Jahren in einem der Davensberger Hexenprozesse von den angeklagten Frauen des gemeinsamen Hexentanzes denunziert. Sie wurde gefoltert, gestand aber nicht. An den Folgen dieser Folterung starb sie im Januar 1630.

Durch die Bennenung der Straße mit dem Namen eines Justizopfers wird das Bewusstsein für einen sehr grausamen Teil der Davensberger Geschichte geschärft.

Gleichzeitig wird ein Gegengewicht zum Denkmal des Papstes Innozenz auf dem Kirchplatz gesetzt. Dieser Papst hat in seiner Amtszeit die Hexenverfolgung aktiv gefördert und gebilligt.
Quelle: Johannes Waldmann
https://www.johannes-waldmann.de/archiv/anna-walboem-strasse-im-neuen-baugebiet-hemmen/

Hexenprozesse Davensberg Wikipedia Artikel (aufgerufen 7.1.17)

Aus dem adeligen Gericht Davensberg-Nordkirchen wurden 55 Hexenprozesse bekannt. 1629 wurde die achtzigjährige Anna Walboem inhaftiert. Trotz Folter legte sie kein Geständnis ab, starb aber unter der Folter.

1995 wurde auf Anregung des Heimatvereins Davensberg neben der Kirche ein Denkmal für Papst Innozenz VIII. eingeweiht, der in den Händen eine Urkunde von 1490 für die Genehmigung der Errichtung der St. Anna-Kirche in Davensberg hält. Es gab eine heftige Kontroverse über das Denkmal für den „Hexenpapst“.


Atteln – NRW

Atteln, Margaretha Vogt 1598, Hexenprozess in Borchen


Auetal – NI

OT Kathrinhagen

Hexen- und Teufelsdarstellungen aus Kirchen in Großenwieden, Kathrinhagen und Hülsede (Grafschaft Schaumburg)


Augsburg – BY

Augsburg, Brunnenhexe Lueginsland
Der Hexenbrunnen stand bereits im Jahr 1916 und wurde durch mehrmaliges Abbrechen der Nase der Brunnenfigur beschädigt. 1919 wurde die Brunnenfigur instand gesetzt und ein Schutzgitter angebracht. 1934 beschloss der Verwaltungssenat des Augsburger Stadtrats das „Neuschnitzen der Hexe“. Eine Erneuerung der Brunnenfigur gab es am 1959. Der Bildhauermeister Franz Wanner schuf eine neue Hexenfigur.

 


Aulosen – ST

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Aulosen, Sachsen-Anhalt


Aurich – NI

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Aurich


Avers (CH)

Avers Schweiz Hexenprozesse hexperimente