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	<title>Opfer Archive - Anton Praetorius</title>
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	<description>Ein Kämpfer gegen Hexenprozesse und Folter - Erinnern statt Vergessen</description>
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		<title>Haider, Ursula; Getzler, Margaretha und Marb, Maria , Nördlingen</title>
		<link>https://antonpraetorius.de/haider-ursula-getzler-margaretha-und-marb-maria-noerdlingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Korvin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2021 16:39:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Opfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ursula Haider, Maria Marb und Margaretha Getzler, Nördlingen Alle drei waren selbständig und pflegten beruflich-soziale Kontakte über den Ort hinaus. Vermutlich haben Nachbarn/Nachbarinnen sie in der Nördlinger Verfolgungswelle aus Neid und Missgunst der Hexerei&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ursula Haider, Maria Marb und Margaretha Getzler, Nördlingen</strong></p>
<p>Alle drei waren selbständig und pflegten beruflich-soziale Kontakte über den Ort hinaus. Vermutlich haben Nachbarn/Nachbarinnen sie in der Nördlinger Verfolgungswelle aus Neid und Missgunst der Hexerei bezichtigt. Die Gerichtsbüttel nahmen die Frauen Ende des Jahres 1589 gewaltsam fest und brachten sie ins Gefängnis. Nach mehrfacher, grauenhafter Folter legten alle drei das erpresste Geständnis ab. Das Urteil lautete: Tod durch Verbrennen… vermutlich lebendig. Das war am 15. Mai 1590, genau vor 420 Jahren.</p>
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		<title>Faulhaberin, Wächtersbach</title>
		<link>https://antonpraetorius.de/faulhaberin-waechtersbach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Korvin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2021 16:35:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Opfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Faulhaberin, Wächtersbach Die Faulhaberin stammte aus Wächtersbach und wurde 1564 in Büdingen als Hexe angeklagt. In Wächtersbach gab es im 16. Jahrhundert die weitverzweigte adelige Familie Faulhaber. 1564 wurde eine Frau dieser Familie als&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Faulhaberin, Wächtersbach </strong></p>
<p>Die Faulhaberin stammte aus Wächtersbach und wurde 1564 in Büdingen als Hexe angeklagt.</p>
<p>In Wächtersbach gab es im 16. Jahrhundert die weitverzweigte adelige Familie Faulhaber. 1564 wurde eine Frau dieser Familie als Hexe angeklagt. Ihr Vorname ist nicht überliefert, sondern sie wurde nur die Faulhaberin genannt. Im ysenburgischen Büdingen wurde sie vor Gericht gestellt, und von Graf Georg erging die Order, die Faulhaberin im peinlichen Verhör hart anzugreifen (zu foltern).</p>
<p>Dieser Vorgang wurde von einem Prozessbeobachter, Johann Beyer, in einem Brief an den Grafen geschildert.</p>
<p>Zwölf Mal wurde sie von den Henkersknechten gefoltert. Dabei wurden ihre Hände auf dem Rücken gefesselt und sie dann an die Decke des Rathaussaales hochgezogen. Diese Folter wurde auch das &#8222;Aufziehen&#8220; genannt. Sie ist besonders schmerzhaft, weil die Schultergelenke auskugeln. Bei ihrer Folter &#8222;habe es gekeckert, dass es wahrlich nit kurzweilig anzusehen gewesen.&#8220; Alsdann wurde sie der Tortur mit Beinschrauben an den Schienenbeinen unterzogen.</p>
<p>Immer wieder drängte der Richter, dass sie endlich ihre angebliche Verschwörung mit dem Teufel zugeben sollte. Aber das Gericht erhielt nicht das gewünschte Geständnis, dass sie eine Angehörige der Teufelssekte wäre.</p>
<p>Trotz „zerrissener Glieder und verderbtem Leib“ hielt sie an ihrem Glauben an den Herrgott fest. Schließlich ließ das peinliche Halsgericht &#8222;Milde&#8220; walten: Sie wurde noch einmal ausgepeitscht. Dann durfte sie schwer gezeichnet von der Folter zu ihrer Familie zurückkehren, musste allerdings „Urfehde schwören“ und versprechen, sich niemals rächen zu wollen.</p>
<p>Sie trotzte der Folter und zerriss mit ihrem Schweigen die Kette der Denunziationen.</p>
<p><em>Literatur</em></p>
<p>* Ilse Werder: Wächtersbach. Die Faulhaberin, in: Archiv Frauenleben im Main-Kinzig-Kreis: Hexenwahn und Teufelswerk, Hanau 2003, S. 94</p>
<p>* Jürgen Ackermann: &#8222;Edelknechte der Kirche und des Adels&#8220;, in: Mitteilungsblatt des Zentrums für Regionalgeschichte, Gelnhausen 2002</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>von Essen, Henneke, Arnsberg</title>
		<link>https://antonpraetorius.de/von-essen-henneke-arnsberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Korvin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2021 13:11:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Opfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Henneke von Essen, Arnsberg (Westfalen) Henneke von Essen (teilw. latinisiert in den Quellen: Henricus von Essen), (* ca. 1561; † 14. August 1631) war Landpfennigmeister des Herzogtums Westfalen. Als einer der höchsten kurfürstlichen Beamten&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Henneke von Essen, Arnsberg (Westfalen) </strong></p>
<p>Henneke von Essen (teilw. latinisiert in den Quellen: Henricus von Essen), (* ca. 1561; † 14. August 1631) war Landpfennigmeister des Herzogtums Westfalen. Als einer der höchsten kurfürstlichen Beamten war er damit für die Finanzen des Herzogtums verantwortlich. In den Jahren 1621, 1625, 1626 und 1627 war er auch Bürgermeister in Arnsberg.</p>
<p>Die Person von Essens ist vor allem daher äußerst bemerkenswert, weil er als hochrangiger Repräsentant des Kurstaates Bedenken gegen das Ausmass der geplanten Hexenverfolgungen übte. Das machte ihn bei dem Hexenkommissar Dr. Heinrich von Schultheiß verdächtig.</p>
<p>Die Proteste des Bürgermeisters konnten die Entwicklung freilich nicht aufhalten. Sein Nachfolger im Amt des Bürgermeister Prange berichte über das Jahr 1630, dass die Zeiten unruhiger würden. Damit meinte er nicht nur, dass in dieser Phase des dreißigjährigen Krieges Truppen in der Stadt lagen. Er berichtete auch, dass auf dem Markt das „Halsband“ ein Instrument der Hexenverfolgung erneuert worden sei. Offenbar wurden Besagungen (Denunziationen) gegen Henneke von Essen geäußert und ein Prozess gegen den Bürgermeister eröffnet. Ein Gutachten der juristischen Fakultät der Universität Köln hielt die „Tortur“ auch in seinem Fall für zulässig.</p>
<p>Doch der angeklagte Bürgermeister gestand trotz der Qualen der Folter nicht. Der 70 Jahre alte Mann wurde aber nicht freigelassen, sondern starb nach einjähriger Haft am 14. August 1631 „auf’m Schloss in carcere (d.h.im Kerker des kurfürstlichen Schlosses).“</p>
<p><em>Literatur</em></p>
<p>* Rainer Decker: Der Arnsberger Hexen-Richter Dr. Heinrich von Schultheiß (ca.1580-1646). In: Arnsberger Heimatblätter Jg.16/1995. S.22-35.</p>
<p>* Rainer Decker: Die Hexenverfolgungen im Herzogtum Westfalen (Westfälische Zeitschrift 131/132, 1981/1982, S. 339-386).</p>
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