Z – Orte und Namen

Orte und Opfer – Erinnerung und Rehabilitierung – Buchstabe Z


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Zarchlin – MV

Namen der Opfer von Hexenprozessen und Hexenverfolgung


Zarrentin – MV

Namen der Opfer von Hexenprozessen und Hexenverfolgung


Zaschendorf – MV

Namen der Opfer von Hexenprozessen und Hexenverfolgung


Zechlin – BB

Namen der Opfer von Hexenprozessen und Hexenverfolgung


Zehdenick – BB

Namen der Opfer von Hexenprozessen und Hexenverfolgung


Zehna – MV

Namen der Opfer von Hexenprozessen und Hexenverfolgung


Zehrental – ST

OT Deutsch

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Deutsch, Sachsen-Anhalt


Zeil am Main – BY

Zeil am Main Hexenturm Dokumentationszentrum

Zeil am Main Hexenturm Dokumentationszentrum

Christina Morhaubt 1627 Hexenprozess


Zeilitzheim – BY

OT Kolitzheim

Inschriftentafel mit Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung
Johann-Pröschel-Straße 22, 97509 Kolitzheim-Zeilitzheim, Unterfranken,
bez. 1608 Urheber: Monandowitsch, Wikemedia Commons

https://de.wikipedia.org/wiki/Zeilitzheim
Aus dem Jahr 1608 stammt die Friedhofskapelle mit einem vierseitigen Dachreiter. Sie entstand neben dem im 17. Jahrhundert neu angelegten Friedhof. Eine Steintafel an der Kapelle erläutert die Vorgänge während der Hexenverfolgung in Zeilitzheim. So wurde der Schöffe Linhard Schranz 1616 der Hexerei angeklagt und peinlich verhört.


Zella-Mehlis – TH

39 unschuldige Menschen in Zella-Mehlis verurteilt. Nach Angaben der Stadt Zella-Mehlis wurden ab 1579 ingesamt 39 unschuldige Menschen in sogenannten Hexenprozessen verurteilt, größtenteils zum Tode. Viele der überwiegend weiblichen Opfer wurden verbrannt. In Benshausen im Landkreis Schmalkalden-Meiningen soll eine Gedenkstätte für zu Unrecht als Hexen verbrannte Frauen entstehen. Dazu hat sich der Ortsteilrat auf Bitte einer Nachfahrin entschlossen. Die Gedenkstätte soll am Ziegenplan, einer der ehemaligen Gerichtsorte, gebaut werden, heißt es in dem Beschluss.

Quelle: MDR 18.6.2021 Benshausen Gedenkstätte Hexenprozesse


Zichow – BB

Namen der Opfer von Hexenprozessen und Hexenverfolgung


Zierstorf – MV

Namen der Opfer von Hexenprozessen und Hexenverfolgung


Zierzow – MV

Namen der Opfer von Hexenprozessen und Hexenverfolgung


Zietlitz – MV

Namen der Opfer von Hexenprozessen und Hexenverfolgung


Zittau – SN

Namen der Opfer von Hexenprozessen und Hexenverfolgung

In Zittau wurden 1695-1768 Hexenverfolgungen durchgeführt: Eine Frau starb in einem Hexenprozess in der Haft. Quelle: Manfred Wilde: “Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen“, Köln, Weimar, Wien 2003, S. 649f


Zschopau – SN

In Zschopau wurde 1609 eine Hexenverfolgung durchgeführt: Eine Frau geriet in einen Hexenprozess und wurde enthauptet. Quelle: Manfred Wilde: “Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen“, Köln, Weimar, Wien 2003, S. 459


Zugarramurdi (E)

Namen der Opfer von Hexenprozessen und Hexenverfolgung

Hexenmuseum Zugarramurdi – Museo de las Brujas


Zülpich – NRW

Namen der Opfer von Hexenprozessen und Hexenverfolgung


Zürich (CH)

Namen der Opfer von Hexenprozessen und Hexenverfolgung

Forschungsarbeiten von Otto Sigg, insbesondere auch zu den Zürcher Hexenmorden

Hexenprozesse mit Todesurteil. Justizmorde der Zunftstadt Zürich

16. Mai 2019, 19 Uhr, Zürich
Buchvernissage Otto Sigg: Hexenmorde Zürichs und auf Zürcher Gebiet
St. Anna-Kapelle, St. Annagasse 11
Der Verein pro mahnmal stellt sich der Öffentlichkeit vor.
In seinem neusten Werk präsentiert Otto Sigg bisher unbekannte Fälle von Hexenprozessen in Zürich und vertieft weitere Prozesse. Eines der Opfer ist Agatha Studler. Als reiche Bürgerin der Stadt Zürich wird sie im Februar 1546 wegen Schadenzauber zum Tod durch Ertränken verurteilt. Ihr Name fehlt bis heute in wichtigen Annalen und Dokumenten. Dass das Chamhaus einst in ihrem Besitz war, weiss kaum jemand. Wie kommt es, dass die Zürcher Opfer des Hexenwahns bis heute nicht rehabiliert wurden und kein Mahnmal an sie erinnert?
Mitwirkende: Dr. Otto Sigg (Historiker), Sylvie Fee Matter (Historikerin und Vereinspräsidentin),
Irene Gysel (Stiftung Evangelische Gesellschaft), Tanja Rochow (Kuratorin)
Musik: Esther Straub (Violine), Bruno Reich (Klavier)

Zürich. Chor der Wasserkirche mit dem Zwingli-Denkmal und dem an die Kirche angebauten Helmhaus. Der Platz des Zwingli-Denkmals hinter der Kirche wurde als Standort für eine Gedenktafel vorgeschlagen für die 75 Frauen und vier Männer, die zwischen 1478 und 1701 in Zürich als Hexen zum Tode verurteilt wurden. Von diesem Ort seien sie in den Wellenberg überführt worden, wo sie eingesperrt und gefoltert wurden, bevor man sie verbrannte.
Wasserkirche Wikipedia  (abgerufen 17.2.2017)

Zürich. Denkmal für die Zürcher Opfer von Hexenverfolgungen gefordert.

Stadtratsvorlage Mahnmal Zürich 2013

Zürich. Das Stadtparlament will an Zürichs letzte Hexen und Hexer mahnen 18.06.2014

Vgl. zu den Wasterkingen Hexenprozessen (CH): Der Wasterkinger Hexenprozess von 1701 war der letzte Hexenprozess im Zürcher Herrschaftsgebiet.

 


Zwickau – SN

Namen der Opfer von Hexenprozessen und Hexenverfolgung

In Zwickau wurden 1424-1629 Hexenverfolgungen durchgeführt: 14 Personen gerieten in Hexenprozesse, drei wurden hingerichtet. Quelle: Manfred Wilde: “Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen“, Köln, Weimar, Wien 2003, S. 652-656