W – Orte und Namen

Orte und Opfer – Erinnerung und Rehabilitierung – Buchstabe W


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Wächtersbach – HE

Bild von Karl-Peter Merz

Faulhaberin


Wahns – TH

Namensliste Opfer Hexenprozesse Wahns Thüringen


Waischenfeld – BY

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Waischenfeld


Wallbach – TH

Namensliste Opfer Hexenprozesse Wallbach Thüringen

Brief an Bürgermeister Wallbach Thüringen 2012 03


Walldorf – TH

Namensliste Opfer Hexenprozesse Walldorf Thüringen

Brief an Bürgermeister Walldorf Thüringen 2012 03


Warin – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Waschow – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Wasserburg – BY

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Wasserburg (Bodensee), Bayern

Gedenkstätte für die Opfer der Hexenprozesse in Wasserburg / Bodensee


Wasterkingen (CH)

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse in Zürich (u.a. Wasterkingen)

Johann Moritz Schwager, Beytrag zur Geschichte des Aberglaubens des gegenwärtigen Jahrhunderts, oder Erzählung von einem merkwürdigen Hexenproceß, der in dem Anfang desselben in D. im **schen Kreise geführt wurde. In: Beyträge zur Beförderung des vernünftigen Denkens in der Religion 4 (1783), S. 31- 92

Die Zürcher Landeskirche und die Täufer. Oder: «Die Wahrheit wird euch frei machen.» (Joh 8, 32). von Ruedi Reich

Pfarrer Ruedi Reich Wikipedia

Rudolf «Ruedi» Reich (* 9. Januar 1945 in Uster; † 12. August 2012 in Zürich) war ein Schweizer Pfarrer und von 1993 bis 2010 Kirchenratspräsident der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich.

Wasterkingen Hexenverfolgung Wikipedia

Vgl. Zürich:

Zürich: Das Stadtparlament will an Zürichs letzte Hexen und Hexer mahnen. 18.06.2014

 


Wasungen – TH

Namensliste Opfer Hexenprozesse Wasungen Thüringen

Brief an Bürgermeister Wasungen Thüringen 2012 03


Watzkendorf – MV

Watzkendorf MV Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Wedendorf – MV

Wedendorf MV, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Weggun – BB

Weggun, Brandenburg, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Wehr – RP

Eva Mulner, hingerichtet 1609


Weiboldshausen – BY

Höttingen

In Weiboldshausen wurden 1590 Hexenverfolgungen durchgeführt: Acht Frauen gerieten in Hexenprozesse und wurden in Ellingen hingerichtet. Quelle:Hermann Seis: “Sagt, der Teufel, Sagt, auch ihre Tochter. Die Hexenverfolgungen in der Kommende Ellingen des Deutschen Ordens von 1575 bis 1630“, Ellingen 2004, S. 109 und S. 130


Weilar – TH

Stadtlengsfeld (früher Lengsfeld) und Weilar: Namen der Opfer Hexenprozesse Hexenverfolgung


Weimar – TH

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Weimar


Weismain – BY

Margaretha Handel

Hans Handel ließ sich in Weismain als Metzger nieder. Seine Frau Margaretha, eine geborene Knauer, war die Cousine des gebürtigen Weismainer Geistlichen Abt Mauritius, der in Klosterlangheim wirkte und seinen Bekanntheitsgrad durch den von ihm verfassten Hundertjährigen Kalender erlangte. Diese Verwandtschaft bewahrte Margaretha Handel allerdings nicht davor, noch im Alter von 74 Jahren der Hexerei verdächtigt zu werden. Sie starb nach sieben Wochen anhaltenden Verhören in Bamberg und wurde 1674 als unschuldig Befundene in Weismain beigesetzt. Das Ehepaar Handel hatte neun Kinder. Aus ihnen hervorgegangen sind etliche Personen des öffentlichen Lebens, etwa die Schriftstellerin Enrica von Handel-Mazzetti (*1871 Wien , † 1955 Linz).

Friedrich Förner

Weismain hat eine  bedeutende Rolle bei den Hexenverfolgungen gespielt. Hier kam Dr. Friedrich Förner zur Welt, der mehr als 600 vermeintliche Hexen verbrennen ließ und nach dessen Angaben das Malefizhaus in Bamberg gebaut wurde (ein Foltergefängnis).


Weisin – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung Weisin, Mecklenburg-Vorpommern


Weißenbronn – BY

Hedlerin, Barbara


Weißenburg – BY

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Weißenburg

Am Straßenschild der Jahnstraße: Zusatzschild erinnert an Margarethe Seybold, genannt Bösmüllerin, 1590 als „Hexe“ hingerichtet
Weißenburger Bühne ’87: Theaterstück „Die Bösmüllerin oder die Jagd nach der Weißenburger Hexe“.
Kreisheimatpflegerin Dr. Ute Jäger: Durch die Innenstadt geht es auf den hässlichen Spuren eines gnadenlosen Prozesses.

Margarethe Seybold, genannt Bösmüllerin, wurde 1590 in Weißenburg als vermeintliche Hexe verurteilt und hingerichtet.

http://www.wugwiki.de/index.php?title=Margarethe_Seybold

Nicht vergessen: Hexenverfolgungen (von Tatjana Schnütgen, erschienen in: Evangelische Fraueninformation für Bayern efi 3/2013)

Weißenburg – zur Stadtführung über eine Hexenjagd (von Tatjana Schnütgen, erschienen in: Evangelische Fraueninformation für Bayern efi 3/2013)


Weißensee – TH

Weißensee Namen der Opfer Hexenprozesse Hexenverfolgung


Weitendorf – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung Weitendorf, Mecklenburg-Vorpommern


Welden – BY

Welden (Bayern), Hexenprozess gegen Magdalena Schmidin und Anna Beglerin 1564


Wemding – BY

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Wemding

Wemding am Folterturm: Gedenktafel erinnert an die Opfer des Hexenwahns

Wemding Folterturm Gedenktafel

Wemding Gedenkkreuz auf dem Galgenberg, auch Gerichtsholz genannt, in Gemarkung Wemding. Vom Wemdinger Künstler Ernst Steinacker. Hexenstube, St. Gundekar Straße, 86650 Wemding
Inschrift: Hier mussten 49 schuldlose Männer u. Frauen Wemdings
auf dem Scheiterhaufen ihr Leben lassen – 1609 bis 1631. Errichtet 1957

Kulturzirkel Wemding regte 2009 Gedenkjahr an anlässlich des Beginns der Hexenprozesse 1609. Gedenkkreuz von 1957 im Gedenkjahr erneuert. Ausstellung im Folterturm zu den Hexenprozessen.
Rat der Stadt Wemding rehabilitierte am 10. März 2015 auf Antrag der Frauenliste und der Grünen die Opfer der Hexenprozesse.
http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Gedenken-an-Opfer-des-Hexenwahns-id33341002.html


Wengern a. d. Ruhr – NRW

Henriette Davidis (1801-1876), aus Wengern an der Ruhr.
Henriette Davidis: „Die Hausfrau“, 1892. Titel und Inhaltsverzeichnis (pdf)


Werben (Elbe) – ST

Arneburg-Goldbeck

Hansestadt Werben (Elbe), Arneburg-Goldbeck, Sachsen- Anhalt, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Werdau – SN

In Werdau kam es 1557-1560 zur Hexenverfolgung: Die Hebamme Margarethe Stellmacher geriet in einen Hexenprozess und wurde hingerichtet. Quelle: Manfred Wilde: “Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen“, Köln, Weimar, Wien 2003, S. 633f.


Werdenfels – BY

Grafschaft

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Grafschaft Werdenfels

Hexenprozesse in der Grafschaft Werdenfels


Werl – NRW

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse Werl

http://www.soester-anzeiger.de/nachrichten/kreis-soest/werl/soll-hexenmorde-bedauern-1510452.html

Rat der Stadt Werl rehabilitiert Opfer der Hexenprozesse 15.12.11

10. Jan 2017
Der Rat der Stadt Werl hat einen Antrag auf Umbenennung der Straße „Kleinsorgenring“, die 1961 nach Angaben der Stadt nach der Familie Kleinsorgen, einer angeblichen Patrizierfamilie, benannt wurde, abgelehnt. Aus der Familie Kleinsorgen stammten Hexenjäger, die in Werl und im kurkölnischen Herzogtum Westfalen als Hexenkommissare Hexenverfolgungen betrieben.

Rudolf Fiedler Aufsatz Hexenprozesse Werl 1

Rudolf Fiedler Aufsatz Hexenprozesse Werl 2


Wermsdorf – SN

Namen der Opfer der Hexenprozesse Altvatergebiet, Schönberg, Wermsdorf, Ullersdorf


Werne – NRW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Werne

Kaktusblüten Szene zum Thema „Hexenverfolgung“ in der Stadt Werne

In Erinnerung an meinen verstorbenen Freund Werner Schumacher, der mir beim Aufbau der Vorgängerin dieser Webseite sehr geholfen hat und sich bei Amnesty Werne in hohem Maße engangiert hat.

Hexenjagd: In Papua-Neuguinea ist der Glaube an schwarze Magie und Hexen weit verbreitet. Hunderte Menschen fallen ihm jedes Jahr zum Opfer. Näheres unter: Hexenjagd

Pfad der Menschenrechte in Werne


Wernigerode – ST

Namen der Opfer der Hexenprozesse/

Hexenverfolgung in Wernigerode

Wernigerode Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse. Am 20. Januar 2017 enthüllte der ehemalige Bürgermeister Ludwig Hoffmann mit den am Projekt beteiligten Schülern die Gedenktafel, die direkt am alten Amtshaus in einer Nische der Stadtmauer in der Burgstraße steht. Die Gedenktafel wurde im Kulturausschuss des Rates der Stadt Wernigerode besprochen und bewilligt.
Fotos: Stadtverwaltung (c) Petra Bothe

Inschrift: „Die Stadt Wernigerode gedenkt aller Frauen und Männer, die im Zuge der Hexenverfolgung unschuldig gefoltert und/ oder hingerichtet wurden“. Aus der Zeit zwischen 1521 und 1708 sind 59 Gerichtsprozesse in Stadt und Grafschaft Wernigerode wegen des Vorwurfs der Hexerei, Zauberei und „Teufelsbuhlschaft“ bekannt. Im ehemaligen Amtshaus wurden die vermeintlichen Hexen inhaftiert, „in Güte“ befragt und teilweise auch gefoltert. Sogenannte „Peinliche Befragungen“ unter Folter führte man in der Alten Kanzlei auf dem Schloß zu Wernigerode durch. Hinrichtungen fanden auf dem Galgenberg, einige auch auf dem Marktplatz statt. Nach diesen Prozessen wurden 15 Männer und Frauen – aus heutiger Sicht unschuldig – wegen Hexerei und „Teufelsbuhlschaft“ hingerichtet, weitere wegen schwerer Verbrechen und Mord. Die Urteile wurden nach damals geltendem Recht von unabhängigen Schöffengerichten gefällt. Die Inquisition spielte keine Rolle. Das letzte Todesurteil gegen eine vermeintliche Hexe wurde in Wernigerode im Jahr 1609 gefällt.
Wernigeröder Geschichts- und Heimatverein e.V. Maßgeblich unterstützt durch die Stadt Wernigerode. 2017

Brocken Teufelskanzel Hexenaltar

Einweihung Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse 20.1.17 an der Stadtmauer zwischen Burgstraße und Schalenturm

Andreas Meinicke 1581 Opfer der Hexenverfolgung in Wernigerode

Katharina Bernburg 1597 Hexenprozess (Artikel bei Wikipedia)

Opfer der Wernigeroder Hexenprozesse aus Westerburg – Aufsatz von Hermann Clajus, Aus alter und neuer Zeit vom Dorfe Rohrsheim und der Domäne Westerburg im Kreise Halberstadt, Osterwieck, 1907, – S. 129-131 – S. 61 Amtmann Peregrinus Hünerkopf 


Wertheim – BW

Wertheim- Ortsteil Bettingen: Bericht des Zentgrafen über eine als Hexe bezichtigte und später erschlagene Frau 1625


Wesselstorf – MV

Wesselstorf MV, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Westfalen – NRW

Westfalen Hexenprozesse


Wewelsburg – NRW

Hexenkeller in der Wewelsburg, hier fanden 1631 zwei Hexenprozesse statt. 1657 kam unter der Folter auch ein als „Werwolf“ angeklagter Mann in der Wewelsburg ums Leben.
Michael Drewniok: Der Krieg gegen die Hexen, Büren-Wewelsburg 1998, S. 3
Kreismuseum Wewelsburg, 33142 Büren, Burgwall 19

Foto: Hartmut Hegeler


Wiedenbrück – NRW

siehe auch Rheda-Wiedenbrück

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Wiedenbrück


Wien (A)

Plainacher, Elisabeth

Elsa-Plainacher-Gasse, benannt (14. Juni 2005 Gemeinderatsausschuss für Kultur und Wissenschaft) nach der am 27. September 1583 nach einem Hexenprozess in Wien öffentlich auf der Gänseweide verbrannten Elisabeth Plainacher (* 1513; † 1583).

https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Elsa-Plainacher-Gasse


Wiesbaden – HE

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Wiesbaden


Wiesensteig – BW

Wiesensteig Gottesdienst Fotos Sonntag Reminiszere 12. März 2017 zur Rehabilitierung der Opfer von Hexenprozessen in der Stadt Wiesensteig. Ökumenischer Bußgottesdienst St. Cyriakuskirche, Kirchplatz 1, 73349 Wiesensteig

Wiesensteig. 12. März 2017, Ökumenischer Bußgottesdienst in der St. Cyriakuskirche, 73349 Wiesensteig
Rehabilitierung der Opfer von Hexenprozessen Stadt Wiesensteig/ Grafschaft Helfenstein

2017-01-23 Resolution des Gemeinderates der Stadt Wiesensteig

Rehabilitation der Opfer von Hexenprozessen Stadt Wiesensteig/ Grafschaft Helfenstein

Der Gemeinderat der Stadt beschloss am 30. Januar 2017 die sozialethische Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse.


Wildemann – NI

Anna Müller 1661  Opfer der Hexenprozesse

Albert Rhamm Wildemann Bergmannsfrau Anna Schmidt 1661. In: Hexenglaube und Hexenprocesse Wolfenbüttel 1882

Bergmannsfrau Anna Schmidt 1661 Opfer der Hexenprozesse aus Wildemann

 


Wildenburg – NRW

Hexenprozesse von Wildenburg

Wildenburg 1618 (Quelle: Wikipedia)

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Wildenburg- (vgl. Friesenhagen)


Wildenburger Land – RP

Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse, Wildenburger Land, Rote Kapelle auf dem Blumenberg am Lindchen
51598 Friesenhagen, Wiesental/Ziegenschlade – RP – Foto: Hartmut Hegeler


Wilhelmshaven – NI

OT Kniphausen

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung – Wilhelmshaven Kniphausen


Willich – NRW

Grietgen-Haaks-Straße, 47877 Willich – Niederheide

1629 Grietgen Haaks als „Hexe“ verbrannt


Wilmshagen – MV

Wilmshagen, MV, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Wilster – SH

Sile Lakemans Hexenprozess 1622 in Wilster


Wilthen – SN

Hexenbrennen in Wilthen


Wimbern – NRW

Während der Mendener Hexenprozesse 1628 – 1631 wurden zwei Wimberner Männer als Hexer hingerichtet: Blasius Billi, der Frohne, und Franz Hellmich, der Lahme. Am 29.Okt. 1628 legten sie unter der Folter das verlangte Hexenbekenntnis ab, konnten aber aus dem Gefängnis im Turm der Stadtmauer fliehen. Sie stellten sich nach einigen Tagen freiwillig dem Gericht, um ihre Familien vor Vergeltungsmaßnahmen zu schützen, und wurden am 2. Dez. 1628 hingerichtet.

Literatur: Kranz, Dr. Gisbert, Mendener Recht und Gericht, u.a. Hexenprozesse 1592 – 1631, Selbstverlag 1929, Druck Georg Pfeiffer, Menden (Mendener Tageblatt und Anzeiger)


Windsheim – BY

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Windsheim


Winningen – RP

Hexenhügel

Auf dem Hexenhügel oberhalb von Winningen an der Mosel liegt das älteste derzeit bekannte deutsche Denkmal zur Erinnerung an die Opfer der Hexenverfolgungen. Die Winninger Hexenprozesse forderten im 17. Jahrhundert wohl über 20 Opfer.

Es wurde 1925 an der ehemaligen Richtstätte, dem Hexenhügel, errichtet. Heute liegt es unweit des Flugplatzes Winningen im lichten Laubwald versteckt.

Die sich über die vier Seiten der Stele hinziehende Inschrift beginnt: Hexenhügel In der dunkelsten Zeit des Aberglaubens in den Jahren 1641-1651 fanden hier den Feuertod: Es folgen die Namen der Hingerichteten.

Vergleichbare Denkmäler wurden sonst erst in den 1960er und 1970er Jahren nicht zuletzt unter dem Einfluss der Frauenbewegung errichtet.

Aus der Zeit der Verfolgungen ist im deutschsprachigen Raum nur ein Beispiel für einen Denkmalplan zur Erinnerung an Hexenprozesse bekannt: Nicht wie heute um das Leid der gequälten Opfer ging es 1594 der Obrigkeit in der bayerischen Herrschaft Schongau, die nach der Hinrichtung von 63 Frauen zum eigenen Ruhm und zur Abschreckung der Vorbeireisenden eine „ewige merkhsäul, zaichen und gedechtnuß“ (eine ewige Merksäule, ein Zeichen und zur Erinnerung) errichten wollte.


Winterberg – NRW

Gedenktafel am Rathaus in Winterberg für die Opfer der Hexenprozesse

Foto: Hartmut Hegeler

OT Züschen

Züschen/Winterberg, Personen deren Namen in Hexenprozessakten genannt werden

Hexenverfolgung Ausstellung 2017 im Heimatmuseum und Kulturscheune/ Borgs Scheune in Züschen neben dem Freistuhl.pdf-Datei (2,4 MB)

Die Nuhne entsteht im Rothaargebirge in Züschen, einem südlichen Stadtteil von Winterberg, durch den Zusammenfluss ihrer beiden Quellbäche – Sonneborn und Ahre.pdf-Datei (8,4 MB)

Heimatmuseum und Kulturscheune. Borgs Scheune in Züschen.pdf-Datei (2,4 MB)


Wismar – MV

Wismar Mecklenburg-Vorpommern – Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Witten – NRW

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse Witten

Das Bild „Hexenverfolgung im Ennepe-Ruhr-Kreis“ besteht aus 11 Einzelbildern (Öl auf Leinwand), welche zusammengefügt die Größe von ca. 10 m x 2,80 m messen. Jedes Bild beschäftigt sich mit einem Element der Hexenverfolgung. Einige behandelte Themen sind: Denunziation, Milch- und Schadenszauber, Justiz, Kirche, Folter, Wasserprobe, Hinrichtung, Hebamme und Wöchnerin, Kräuterfrau etc. Sie werden am Schicksal unterschiedlicher Bürger sichtbar gemacht, z.B. des Wittener Bauern Bottermann.

Künstler/innen: 10 Malerinnen der Malereiklasse der Hattinger VHS unter der Leitung von Michael Görler (Bildender Künstler). Jede Malerin fertigte den eigenen Entwurf, welcher in der Gruppe besprochen wurde. Die Malereiklasse besteht seit 1985 und beschäftigt sich mit den unterschiedlichsten, meist politischen Themen.
Ziel der Arbeit ist es, den neueren Erkenntnissen in der heutigen Hexenforschung Rechnung zu tragen und die Geschichte der Hexenverfolgung und der Hexenprozesse im Ennepe-Ruhr-Kreis in einem größeren, über den jeweiligen Rahmen hinausgehenden Gesamtkonzept darzustellen.

Der Großbauer Bottermann aus Witten ist das wohl bekannteste Opfer der Hexenverfolgung im EN-Kreis. Der nicht als Hexer sondern als vermeintlicher Zauberer entlarvte Bottermann wurde (lt. Gerichtsakte) in einer Hattinger Gaststätte in der Nähe der St.Georgs-Kirche von einem Schneider denunziert.

Bottermann musste mehrmals die Wasserprobe über sich ergehen lassen. Er wurde zu diesem Zweck von einer Anhöhe oberhalb des Wittener Hohensteins ins Wasser gestoßen. Schwamm der Delinquent oben, war dies ein Beweis für seine Schuld. Er wurde gefoltert und verbrannt. Mit dem Tod des Bauern Bottermann endete die offizielle Ära der Hexenjagden in Witten.

Michael Görler

P.S. Bei dem dargestellten Kirchengebäude in der Mitte handelt es sich um die Basilika St. Ludgerus Essen-Werden.

Rat der Stadt Witten: Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse 15.9.2014

Kirchenkreis Hattingen-Witten zur Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse

Ausstellung Plakate Hexenprozesse und Anton Praetorius  – Frauenschicksale in der evangelischen Kirche Witten 2013

Wittener Zaubereiprozesse des Jahres 1580 


Wittenberg – ST

Der Rat der Lutherstadt Wittenberg hat am 30. Oktober 2013 eine sozialethische Rehabilitierung der Opfer der Hexenverfolgung ausgesprochen.

Namensliste der Opfer der Wittenberger Hexenprozesse

Brief von Bürgermeister Wittenberg 2012 03

Stadt Wittenberg Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse

Prista Frühbottin:

Während der Klimakatastrophen 1540 wurden mehrere Personen Opfer der Wittenberger Hexenprozesse: Am 29. Juni 1540 wurden Prista Frühbottin und drei weitere Personen an einem Tag wegen angeblichen Wetterzaubers und Weidevergiftens hingerichtet.
In Wittenberg waren von 1540 – 1674 mindestens 21 Menschen von Hexenverfolgung betroffen: acht Hinrichtungen sind bezeugt, von 13 weiteren Verfahren ist z.T. der Ausgang nicht bekannt.

Bild 1: Hexenprozess Verbrennung von Prista Frühbottin und drei Verurteilten in Wittenberg 1540
Lukas Cranach der Jüngere, Holzschnitt

Bild 2 und 3: Werke von Karl-Peter Merz, 1.2.2013  – Hinrichtung von Prista Frühbottin

Prista Frühbottin (auch Frübottin, Frühbrot, die Permbasten) (* ca. um 1490 in Wittenberg; † 29. Juni 1540 in Wittenberg), eine alte Frau, war ein Opfer der Hexenverfolgungen in Wittenberg während der Regierungszeit des Kurfürsten und Herzogs Johann Friedrich I. (Sachsen), der Großmütige (1503-1554), und dem Wittenberger Bürgermeister Lucas Cranach der Ältere.
Weitere Einzelheiten – auch der Text des Holzschnitts von Lucas Cranach d.J. in meinem Artikel bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Prista_Frühbottin

Namensliste der Opfer der Wittenberger Hexenprozesse

Frank Baron, Ein Einblattdruck Lucas Cranachs d. J. als Quelle der Hexenverfolgung in Luthers Wittenberg
erschienen in: Poesis et Pictura. Festschrift für Dieter Wuttke. Herausgegeben von
Stephan Füssel und Joachim Knape. Baden-Baden: 1989. (Saecvla spiritalia: Sonderband), S. 277-294.

Luther und der Hexenprozess in Wittenberg 1540


Wittenberge – BB

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Wittenberge, Brandenburg


Wittenburg – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Wittenburg, Mecklenburg-Vorpommern


Wittgenstein – NRW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Wittgenstein


Wittmund – NI

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Wittmund


Wittstock/Dosse – BB

Wittstock/Dosse, Brandenburg, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Wokrent – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung Wokrent, Mecklenburg-Vorpommern


Woldegk – MV

Woldegk Mecklenburg-Vorpommern Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Wolfenbüttel – NI

Lechlumer Holz Gedenktafel – Lechlumer Holz Gerichtsstätte (Foto Wikipedia)
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:RichtstaetteLechlumerHolz_Gedenkstein.JPG

Unweit der Stadt Wolfenbüttel befanden sich zwei herzogliche Richtstätten, das „Lechlumer Holz“ und der „Tollenstein“.
Am westlichen Rand des Lechlumer Holzes verlief die alte Heerstraße, die von Wolfenbüttel kommend über Stöckheim und Melverode nach Braunschweig führte. Auf einer Kuppe über der Oker liegt hier die um 1600 erstmals historisch erwähnte Hauptrichtstätte des alten Fürstentums.


Wolgast – MV

Wolgast MV, Namen der Opfer Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Wolkow – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung Wolkow, Mecklenburg-Vorpommern


Wollin Insel (PL)

Wolin Wollin Insel, Polen, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Wollin Stadt  (PL)

Wolin Wollin Stadt, Polen, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Woltow – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung Woltow, Mecklenburg-Vorpommern


Wunstorf – NI

Wunstorf Opfer der Hexenprozesse


Würzburg – BY

Powerpointpräsentation zur Ausstellung Entwürfe Hexendenkmal in Würzburg durch Schüler/innen vom Würzburger Röntgen-Gymnasium 2019
https://www.dropbox.com/sh/pekyoavs395u69z/AAAlZm2Q80tZBq-0pbpCEzX1a?dl=0

Mahnmal für Opfer der Hexenverfolgung in Würzburg
Schüler haben sich ein Jahr lang damit beschäftigt, wie ein Mahnmal für die Opfer der Hexenverfolgung aussehen kann.
https://www.sonntagsblatt.de/artikel/kultur/mahnmal-fuer-opfer-der-hexenverfolgung-wuerzburg?fbclid=IwAR3H68Ct9xcy81HtoTFuL3Dt-Ifebaofa11V3qaoIyUw17nbSE2gfJ3bFY0

https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/mahnmal-mit-mehrwert/
https://image.bistum-wuerzburg.info/mediadelivery/rendition/100_13192/s,x,0,y,0
https://image.bistum-wuerzburg.info/mediadelivery/rendition/100_13182
https://image.bistum-wuerzburg.info/mediadelivery/rendition/100_13183
https://image.bistum-wuerzburg.info/mediadelivery/rendition/100_13184
https://image.bistum-wuerzburg.info/mediadelivery/rendition/100_13186
https://image.bistum-wuerzburg.info/mediadelivery/rendition/100_13188
https://image.bistum-wuerzburg.info/mediadelivery/rendition/100_13189
https://image.bistum-wuerzburg.info/mediadelivery/rendition/100_13191
https://image.bistum-wuerzburg.info/mediadelivery/rendition/100_13185
https://image.bistum-wuerzburg.info/mediadelivery/rendition/100_13187
https://image.bistum-wuerzburg.info/mediadelivery/rendition/100_13190

WÜRZBURG. SPD fordert Mahnmal für die Opfer der Hexenjagd Fr. 29. April 2016

Zentrales Mahnmal für die Hexenverfolgung in Würzburg

Würzburg: Der finstere Hexen-Keller / Hexenloch

Würzburg Ratskeller Hexenstübchen
Fotos von Hartmut Hegeler

Würzburg Untersuchung des Hans Heuelin aus Remlingen im Würzburger Schottenkloster auf Besessenheit und Zauberei 1516


Wurzen – SN

In Wurzen wurden 1570-1659 Hexenverfolgungen durchgeführt: Fünf Personen gerieten in Hexenprozesse, Jacob Pechenau wurde 1570 wegen des Vorwurfs der Zauberei mit „Leibesfrüchten“ gerädert, eine Frau starb in der Haft. Quelle: Manfred Wilde: “Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen“, Köln, Weimar, Wien 2003, S. 647-649


Wusterhausen/ Dosse – BB

Wusterhausen/ Dosse, Brandenburg, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Wustrow – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung

Wutike – BB

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Wutike, Brandenburg


Wyhl am Kaiserstuhl – BW

Am 24. April 2001 wurde am Wyhler Rathaus eine Gedenktafel enthüllt für Anna Trutt, 1751 in Endingen verbrannt.