V – Orte und Namen

Orte und Opfer – Erinnerung und Rehabilitierung – Buchstabe V


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Val Camonica (I)

Val Camonica witch trials

Iscr: „IN RICORDO DEI FEDERICI DI SONICO

ACCUSATI DI ERESIA

E DELLE VITTIME DEI ROGHI

PER STREGHERIA

NEL SEDICESIMO SECOLO

IN VALCAMONICA“

Inschrift: In Erinnerung an Federici von Sonico
Der Ketzerei beschuldigt
Und die Feueropfer
wegen Zauberei
im sechzehnten Jahrhundert
in Valcamonica


Varchentin – MV

Varchentin Mecklenburg-Vorpommern Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Vardø (N)

Norway’s Queen Sonja opened the Steilneset Memorial to the Victims of the Witch Trials in Vardø. June 23, 2011.
Speech:
http://www.kongehuset.no/tale.html?tid=92475&sek=26947&scope=0
(Übersetzung durch Google Translator ins Deutsche:

Hagen, Rune Blix: Die Hexenprozesse in der Finnmark, Norwegen. Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, in: https://www.historicum.net/persistent/old-purl/10032
VII. Die Gedenkstätte Steilneset
12. März 2014

Das Hexenmahnmal in Vardø, Norwegen ist ein 2011 nach Plänen des Schweizer Architekten Peter Zumthor errichtetes und aus zwei Gebäuden bestehendes Mahnmal in der Fylke Finnmark. Es erinnert an die Hexenverfolgungen. Im 17. Jahrhundert, mit Höhepunkt in den Jahren 1662–1663, kam es in Nordnorwegen zu einer Welle von Hexenverfolgungen, unter denen die von Vardø mit zu den schlimmsten zählten. Mehr als 100 Menschen wurden der Hexerei beschuldigt, und 77 Frauen und 14 Männer wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Die Anlage befindet sich südlich der historischen Festung Vardøhus am Steilnes, dem Südwestufer der Insel Vardøya, dem Festland zugewandt. Sie wurde am 23. Juni 2011 durch Königin Sonja von Norwegen eingeweiht. Sie besteht aus zwei getrennten und architektonisch sehr verschiedenen Gebäuden, einer langen und schmalen Gedenkhalle und einem vergleichsweise kleinen, quadratischen Mahnmal. In einem kleinen quadratischen Pavillon mit Wänden aus Stahl und 17 Rauchglasplatten neben der Gedenkhalle schuf die französisch-amerikanische Bildhauerin Louise Bourgeois einen symbolisierten Scheiterhaufen. Im Zentrum des Pavillons züngeln Flammen durch die Sitzfläche eines metallenen Stuhls, der inmitten eines Kegelstumpfs aus Beton steht. Sieben ovale Spiegel an fünf Meter hohen Masten bilden einen Kreis um die Feuerstelle, wie Richter um das Opfer.
Steilneset i Vardø, minnehallen som leder besøkende til glassbygget rundt Louise Bourgeois‘ kunstverk over de 91 som ble brent for trolldomsvirksomhet. Den internasjonalt kjente arkitekten Peter Zumthor har tegnet både minnehallen og glassbygget. ©Fotos: Jarle Wæhler

The Steilneset Memorial in Finnmark, Norway commemorates 91 women and men who were executed in fire at the stake during the witchcraft trials in the county of Finnmark, Northern Norway, 1600-1692. The Memorial has 3 components: Art, Architecture, History. Responsible for the work: Artist Louise Bourgeois, who has made an installation. Architect Peter Zumthor from Switzerland. Historian Liv Helene Willumsen, Norway. Steilneset Memorial was opened in 2011 and has attracted attention nationally and internationally.


Velké Losiny (CZ)

Groß Ullersdorf, Nordmähren

Zöptau Kirche des hl. Laurentius – Ausgangspunkt der Hexenverfolgung
Sobotín (deutsch Zöptau), Gemeinde des Okres Šumperk im Olomoucký kraj in Tschechien
(Wikipedia Hexenprozesse von Groß Ullersdorf

Sobotin Gedenktafel vor der St. Laurentius-Kirche in Zöptau zur Erinnerung an die Opfer der Hexenprozesse 1678
(Wikipedia Hexenprozesse von Groß Ullersdorf

Schloss Velké Losiny (deutsch: Groß Ullersdorf), Gemeinde in Tschechien – Schauplatz der Hexenprozesse
(Wikipedia Hexenprozesse von Groß Ullersdorf

Lautner Gedenktafel. Im Juni 2000 enthüllte in Šumperk der Olmützer Erzbischof Jan Graubner für den Dekan Lautner eine Gedächtnistafel und entschuldigte sich für den Schuldanteil der Kirche an den Prozessen.

Mohelnice (Müglitz) – Gedenktafel für Dekan Kryštof Lautner im Stadtpark auf dem Gelände der Hinrichtung, wo er 1685 öffentlich verbrannt wurde.

Wikipediaartikel Christoph Alois Lautner
Christoph Alois Lautner (auch: Kryštof Lautner bzw. Lauthner) (* 1622 in Mährisch Schönberg; † 18. September 1685 in Müglitz) war von 1663 bis 1668 Pfarrer sowie Dechant in Hotzenplotz. Er wurde Opfer der Hexenprozesse.
Gedenken:
1930 wurde in Šumperk am Ort der Verbrennung eine Gedenktafel für Christoph Alois Lautner enthüllt.
Seit 1931 heißt in Mohelnice/Müglitz eine Straße Lautnerová.
An der Stelle, wo Christoph Alois Lautner verbrannt wurde, befindet sich eine Gedenkstätte sowie eine Gedenktafel im Haus der Hexen.
In Mírov/Mürau gibt es in dem burgnahen Park den Platz des gefangenen Pfarrers Lautner, wo sich ein Denkmal für die Opfer der Hexenverfolgung befindet.


Verden – NI

Catharine Wolpmann 1659 Hexenprozess

Margarethe Sievers 1617 Hexenprozess

http://www.historicum.net/no_cache/persistent/artikel/8592/


Veringenstadt – BW

Bader-Ann 1680 Veringenstadt Hexenprozess (Artikel bei Wikipedia)

http://www.veringenstadt.com/hexe.htm


Vernirovice (CZ)

Vernirovice Tschechien – Gedenktafel für Marina Schuchova, 1679 in einem Hexenprozess hingerichtet
Denkmal im Park vor dem Gemeindeamt
Inschrift:
Čarodějnické procesy. V tomto kostele byla V R. 1678 pristizena vernirovicka zebracka M. Schuchova pri kradezi hostie. Naslednym carodejnickym procesum padlo za obet nekolik desitek nevinnych lidi. prpraven byl i sobotinsky rychtar hans axmann s manzelkou dorotou.


Vicosoprano (CH)

In Vicosoprano, ehemaligem Hauptort des Bergell, gibt es das Pretorio, das Rathaus und Gerichtsgebäude, ein Steinhaus mit rundem Turm (Hexenturm) und einen Pranger aus dieser Zeit. Neben dem Hotel befindet sich das Pretorio, das Gerichtsgebäude mit Hexenturm, indem sich auch Folterkammern befanden. Hier im Hauptort des Bergells fanden diese Prozesse in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts statt. Am Pretorio ist auch der Pranger zu sehen.

Galgen in der Waldlichtung Cudin (2 Steinsäulen)

Vicosoprano Schweiz. Informationen zu den Hexenprozessen

Vicosoprano Schweiz Galgensäulen mit Tafel

Vicosoprano Schweiz Wandbild im Amtshaus.jpg
Das Strafgericht in Vicosoprano umfasste die gesamte Talschaft. Dieses Hochgericht hatte sich häufig mit Hexenprozessen zu beschäftigen. Der letzte Hexenprozess fand im Jahre 1670 statt.
Quelle: Botschaft der Regierung an den Grossen Rat, Heft Nr. 16/2008–2009, 21. Zusammenschluss der Gemeinden Bondo, Castasegna, Soglio, Stampa und Vicosoprano zur Gemeinde Bregaglia S. 895


Vielist – MW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung Vielist, Mecklenburg-Vorpommern


Viernau – TH

Namensliste Opfer Hexenprozesse Viernau Thüringen

Schreiben an den Bürgermeister – 2012


Vierow – MV

Vierow MV, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Viersen – NRW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Viersen

Hexenprozesse am Niederrhein im Raum Geldern (aus „Sagt was ich gestehen soll“ von Hetty Kemmerich) 


Vietgest – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung Vietgest Mecklenburg-Vorpommern


Vietlübbe – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung Vietlübbe, Mecklenburg-Vorpommern


Villmar – HE

Namen der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung Villmar, Runkel


Vohburg – BY

Gemälde am Haus an der Agnes-Bernauer-Straße, Denkmal an der Agnes–Bernauer–Brücke über die Donau entstand beim Neubau der Brücke 1954/55

 

Haus an der Agnes-Bernauer-Straße – Bronzefigur der Agnes Bernauer neben dem Burgtor. 1995 Skulptur der Künstlerin Antje Tsche-Mentzen

Verließ der Agnes Bernauer

12. Oktober 1435: Agnes Bernauer wird hingerichtet.
Herzog Albrecht III. hatte sich in eine „Bürgerliche“ verliebt. Als er Agnes Bernauer heiratete, ließ Herzog Ernst die ungeliebte Schwiegertochter während der Abwesenheit Albrechts wegen Zauberei anklagen. In einem sehr kurzen Prozess im Straubinger Schloss wurde sie zum Tod verurteilt und am nächsten Tag, dem 12. Oktober 1435, in der Donau ertränkt. (Fotos von Hartmut Hegeler)

Bernauer, Agnes


Völs am Schlern (I)

Südtirol

Kastelruth Hexen Gedenktafel auf Schloss Prösels Italien
Foto: Tourismusverband Eisacktal

Kastelruth Hexen Gedenktafel auf Schloss Prösels Italien

2006: Aufarbeitung der Völser Hexenprozesse von 1506 und 1510

Anna Jobstin Straße in Obervöls, Völs am Schlern, Südtirol
1506 Hexenprozess gegen Anna Jobstin. Foto Elmar Perkmann

Elmar Perkmann: Die Völser Hexenprozesse 1506 und 1510. Hintergründe Recherchen Schlussfolgerungen. Eine Gedenkschrift. Gemeinde Völs am Schlern, Südtirol. 2006 (pdf 1,9 MB) 

Kontakt: http://www.elmar-perkmann.eu/kontakt/