S – Orte und Namen

Orte und Opfer – Erinnerung und Rehabilitierung – Buchstabe S


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Sachsen-Anhalt – ST

http://www.frauenorte.net/html/sound/hexensound.htm

http://archive.today/ksWd8


Salem (USA)

Museum Hexenprozesse in Salem, USA Salem Witch Trials Memorial

Description: Rebecca Nurse Memorial, erected 1885. Located in the Rebecca Nurse Homestead cemetery, Danvers, Massachusetts. The inscription on the monument reads: Rebecca Nurse, Yarmouth, England 1621. Salem, Mass., 1692. „O Christian Martyr/who for Truth could die/When all about thee/owned the hideous lie!/The world redeemed/from Superstition’s sway/Is breathing freer for thy sake today.“ From the poem „Christian Martyr,“ by John Greenleaf Whittier.

http://salem.lib.virginia.edu/images/people/nursemem2.jpg

Salem Friedhof Gedenkstein

Gedenkstein für Elizabeth Howe, gehängt am 19. Juni 1692.

Tina Jordan as the photographer and the Salem Witch Museum in Salem, Massachusetts as the source of the pictures


Salsomaggiore Terme (I)

„La strega“ (The witch), statue by Cristoforo Marzaroli – Salsomaggiore Terme (Italy)
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lastrega_Marzaroli.jpg


Salzburg (A)

Salzburg Hexenprozesse

Am 18. Juni 2009 gab der Salzburger Erzbischof Dr. Alois Kothgasser zum Hexenprozess gegen Maria Pauer eine Stellungnahme ab, in der er die Verurteilung als „Justizmord“ und „entsetzliches Verbrechen“ bezeichnete und „Gott und die Menschen um Vergebung für diese Gräueltat“ bat.
Wortlaut der Stellungnahme des Erzbischofs:
http://www.anton-praetorius.de/opfer/orte.htm#Stellungnahme


Salzwedel – ST

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Salzwedel, Sachsen-Anhalt


Sarow – MV

Sarow, MV, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Sauerland – NRW

Hexenverfolgung im Sauerland während des Dreißigjährigen Krieges


Schaffhausen (CH)

http://www.sh-web.ch/stadtarchiv/uploads/media/Hexenprozesse-Stein-am-Rhein.pdf


Schaumburg – NI

Namen der Opfer der Hexenverfolgung Schaumburg

Hexen- und Teufelsdarstellungen aus Kirchen in Großenwieden, Kathrinhagen und Hülsede (Grafschaft Schaumburg)
Orte: Börstel, Oldendorf, Beckedorf, Rohden, Bokeloh, Tallensen, Helsinghausen, Hoenhorst, Niedernwöhren, Lüdersfeld, Großenheidorn, Groß-Nenndorf, Riepen, Horsten, Blyinghausen, Algesdorf, Grove, Eimbeckhausen, Wickbolsen, Höfingen, Zersen, Deckbergen, Kohlenstedt, Engern, Großenwieden, Ostendorf, Obernkirchen, Volksdorf, Pohle, Soldorf, Beckedorf.
aus den Ämtern: Bokeloh, Bückeburg, Hagenburg, Lauenau, Rodenberg, Schaumburg, Sachsenhagen, Stadthagen.

Amt Bückeburg

Amt Bückeburg 1567 Hexenprozessakte Alheit Engelking und Gesschen Nortzelen

Amt Rodenberg

Hexenprozessakte Cordtt Pipenbrinck Freilassung in Bürgen Hand 1581

Hexenprozessakte Tileken Brüggemanns Ehefrau 1581

Amt Rodenberg Hexenprozessakte Grettke Kichelmans Untersuchung wegen Zauberei 1573

Amt Rodenberg Heinrich Tatichs Ehefrau  Untersuchung Hexenprozessakte

Amt Schaumburg

Verzauberung des Bastardsohnes des Jobst von Haus zu Oldendorf 1558

Schaumburg Hexenprozessakte 1560 Die olde Dieckmansche aus Rode ca. 15607

Die Cattersche aus Oldendorf Geständnisänderung 1559

Hexenprozessakte Catrina Ruische und ihre Tochter 1588

Gutachten der Leipziger Fakultät für Metchen Richardes und Alheit Schwartekops 1568

Amt Stadthagen

Anzeige gegen Bartold Möllers Frau aus Lüdersfeld 1602 Hexenverfolgung/ Hexenprozess

Anneken Rohrkosten Schreiben der Juristischen Fakultät Rostock 1580

Stadthagen Alheit Meigers Hexenprozessakte (Nachbarort Probshagen erwähnt)

Rat der Stadt Minden bittet Stadthagen um Amtshilfe bei Scharfrichter 1565

Bestallung des Scharfrichters Lorentz Reutzhausen im Amt Stadthagen 1596

Stadthagen Hexenprozessakte Ehefrau des Beneken Krullen

Hexenprozessakte Margarete Schwers Volksdorf 1631: Teil 1 und  Teil 2

Stadthagen 1656 Hexenprozessakte Agaeten Plürmers Hans Richmans Witwe

Stadthagen Hexenprozessakte Metten Wilhelms (Datei 1) (Datei 2)

Stadthagen Hexenprozessakte Die Hardekopsche 1606 (Datei 1) (Datei 2)

Hexenprozess Focksche 1587 Stadthagen (Hexenprozessakte mit Abschrift)

Hexenprozess Alheit Monneking 1598 Stadthagen (Hexenprozessakte mit Abschrift)

Hexenprozess Die blomsche (Hexenprozessakte mit Abschrift)

Stadthagen Hexenprozessakte Salgelske 1570

Hexenprozess die Buntrocksche 1599 Stadthagen (Hexenprozessakte mit Abschrift) – Teil 1

Hexenprozess die Buntrocksche 1599 Stadthagen (Hexenprozessakte mit Abschrift) – Teil 2


Schieder-Schwalenberg – NRW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Wöbbel, Schieder-Schwalenberg


Schiltach – BW

Schiltach Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Schlangen – NRW

Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung durch den Rat der Gemeinde Schlangen am 1.10.2015 

Zeitungsberichte
Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung durch den Rat der Gemeinde Schlangen am 1.10.2015

Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung durch den Rat der Gemeinde Schlangen am 1.10.2015


Schleiden – NRW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Schleiden


Schlemmin – MV

Schlemmin MV, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Schleswig – SH

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Schleswig, zusammengestellt von Jens Nielsen

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Angeln Landschaft bei Schleswig

Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse auf dem Rathausmarkt in Schleswig
Fotograf: Sönke Hansen

Gedenkfeier 21.11.2014

Kirche und Stadt Schleswig erinnern im Gedenkgottesdienst an verbrannte Hexen 21.11.2014

Schleswig (Stadt) Gottesdienst für die Opfer der Hexenverfolgung, Domgemeinde, 21. November 2014
Arbeitskreis Hexenprozesse Schleswig

Schleswig (Stadt) Gedenkfeier für die Opfer der Hexenprozesse 21. November 2014 Bürgermeister und Domgemeinde


Schleswig-Holstein – SH

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Schleswig-Holstein

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Schleswig-Holstein (XLS)
Hexenverfolgung in Schleswig-Holstein

http://www.geschichte-s-h.de/vonabisz/hexen.htm


Schleusingen – TH

Schleusingen Namen der Opfer Hexenprozesse Hexenverfolgung


Schmallenberg – NRW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Schmallenberg

Schmallenberg Hof Teipel von 1807

Ausstellung „Hexen – Gerichtsbarkeit im kurkölnischen Sauerland“,
Schieferbergbau- und Heimatmuseum, Schmallenberg-Holthausen


Schönberg – ST

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Schönberg, Sachsen-Anhalt


Schönberg (CZ)

Namensliste Opfer der Hexenprozesse Ullersdorf Schönberg Tschechien


Schönebeck (Elbe) – ST

Namen der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung Schönebeck (Elbe), Sachsen-Anhalt

Gedenkpark Schönebeck (Hexenprozesse)
Nicolaistraße (Park)
39218 Schönebeck (Elbe)

Stellvertretend für die in Schönebeck und Bad Salzelmen in Hexenprozessen Verurteilten sollen genannt werden:

Ursula Penning und die „Schittegallische“ (1576)
Katharina Heitmann (1607)
Ursula Voigt und Grete Gräfe (1616)
Anna Heitmann und Anna Hartmann (1617)
Ilse Meurer und Anna Schlemmer (1618)
Trine Roseler, Grete Kramer, Ilse Teschner, Maria Kleinicke geb. Meurer, Lene Dorer, Gertraud Zipper, Anna Langen,
die Frau von Bastian Böckweg, die Witwe von Jacob Heinrich Kohler und Gretha Kolbitz (1619)
Trina Battgen und Heda Brander (1620)
Susanna Papen (1624)
Anna Körbitz und Lene Jahn (1632)
Margarethe Diesing, Margarethe Kolbe, Ursula Böttcher und Trina Seifart (1655)
Margaretha Neteband, Frau Plenig, die „Agete“, Anna Bohmann, Frau Becker und Anna Henning, die Ehefrau von Bernd Schinkel (1664).

Das Stadtarchiv Schönebeck verfügt über die in Sachsen-Anhalt umfangreichsten Aktenbestände aus der Zeit der Hexenprozesse. Zwischen 1576 und 1664 lassen sich auf diese Weise über 30 Hinrichtungen belegen. Insbesondere in den Jahren 1619 und 1655 häuften sich die Verurteilungen wegen angeblicher magischer Kräfte.

Von 1617 bis 1619 wurden allein in Groß Salze 15 Frauen auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Bürgermeister Ludewig Schneidewind galt als eifriger Hexenjäger.

Im Rathaus von Groß Salze, das heute zu Schönebeck (Sachsen-Anhalt) gehört, wurde Maria Kleinecke am 24. September 1619 der Prozess gemacht. Aus dem Prozess gegen Maria Kleinecke: Unter Folter gestand Maria Kleinecke: „Der Jungker (Teufel), so ihr zugefreiget worden, habe Hannß geheißen, welcher ein braun kleidt, vndt schwartzen huet, mit einer blawen fedder vffgehabt. Sie habe ihm ein Schnuptuch, vnndt er ihr einen Braunschweigischen thaler gegeben fur welchen sie ihr einen newen pelz gekaufft.“ Später widerrief sie, um nach einer erneuten Folterung zu gestehen, dass sie sich dem Teufel mit Leib und Seele verschrieben habe. Erstmals heißt es in den Unterlagen, (…) dass sie auf dem Brocken (war) und dort mit ihrem Buhlen (dem Teufel A.d.R.) getanzt hat. (…) Sie sei mit anderen Frauen „auf zwei Wagen“ hingefahren.
Weiter heißt es im Protokoll, dass es Braunkohl, Speck und Butter zu essen gegeben hätte. Im Anschluss fallen weitere Namen von Frauen, die sich der Hexerei verschworen hätten.

„Die lange Maria betreffend“ steht auf dem Deckel der Kleinecke-Akte vom 28. September 1619. Da fällte der Rat sein Urteil: Maria Kleinecke sollte verbrannt werden. Danach verlieren sich ihre Spuren. Doch in einer Abrechnung der Stadt über die vollzogenen Hinrichtungen wurde ihr Name vermerkt. Von ihrem Pfarrer, Christian Plochius, hatte Maria Kleinecke in ihrem Prozess nichts zu erwarten. Er besuchte sie im Verlies, doch nicht um ihr beizustehen. In den Kirchenbüchern von St. Johannis findet sich kein Hinweis mehr auf ihre Existenz oder ihr Schicksal. Vermutlich wollte Pfarrer Plochius seine Gemeinde rein halten vom Vorwurf, eine Hexe habe ihr angehört.

Zu ihrem Schicksal: https://web.archive.org/web/20111204005120/http://www.mdr.de/geschichte-mitteldeutschlands/filme/brockenhexe/brockenhexe-hetzjagd100.html   (27. Oktober 2011)

Schönebeck/ Sachsen-Anhalt Ökumenischer Gottesdienst 22.11.2000 für die Opfer der Hexenverfolgung


Schönhausen (Elbe) – ST

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Schönhausen (Elbe), Sachsen-Anhalt


Schongau – BY

Schongau Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung

Schandsäul für Schongau. Nach der Hinrichtung von 63 Frauen in der Herrschaft Schongau als vermeintliche Hexen plante man 1594 ein Denkmal, ein ewige Merckhsäul, Zaichen und Gedechtnuß, das der erfolgreichen Obrigkeit zum Ruhm, den Vorbeireisenden aber zur Abschreckung dienen sollte. Wolfgang Behringer (Hg.): Hexen und Hexenprozesse in Deutschland, 2. Aufl., München 1993, 227f.

Hexen-Gedenkstätte in Schongau. Initiatorin und Stadträtin Bettina Buresch. Rosen für die 63 Opfer: 63 Rosenstöcke in 3 Beeten, versehen mit Messingschildern mit den Namen der Opfer, weisen auf das Unrecht hin, das diesen Frauen angetan wurde.

Rath Her, Großer Hexenproceß zu Schongau von 1589 bis 1592: Aus dem Originalacten geschichtlich dargestellt. (Aus dem Oberbayer. Arch. Bd. XI. Hft. 3. bes. abgedruckt.), München 1850


Schüllerer Gegend – RP

Chronik der Hexenprozesse aus der Schüllerer Gegend

http://www.datapoint-blum.de/Chronik_PDF/Chronik_der_Hexenprozesse.pdf


Schwabach – BY

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Schwabach

In Schwabach initiierte die Schwabacher Frauenkommission ein Gedenken an eine Marmorplatte zwischen dem Rathaus und der Stadtkirche, die am 25. November 2005 enthüllt wurde.
Die Inschrift lautet: Mit Füßen getreten. Opfer willkürlicher Macht. Zum Gedenken an Menschen wie Barbara Schwab, 1505 als erste Hexe in Schwabach gefoltert und gerichtet.
Foto: Hartmut Hegeler

Texte zur Gedenkstunde 500 Jahre Hexenverbrennung in Schwabach 2005


Schwäbisch Gmünd – BW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Schwäbisch Gmünd 

Erinnerungstafel für die Opfer der Hexenprozesse in Schwäbisch Gmünd am Königsturm
Foto Sven Siegle

Klaus Graf: Reichsstadt Schwäbisch Gmünd

Hexenverfolgungen in Schwäbisch Gmünd (Quellentext). Die Einträge zur Strafjustiz 1613-1617 in der Chronik des Friedrich Vogt (1674)


Schwäbisch Hall – BW

Hexenprozess 1574 Katharina Stetter

http://www.daniel-riecke.de/hexenprozess.html

Quelle: Gerd Wunder: „Die Bürger von Hall – Sozialgeschichte einer Reichsstadt 1216 – 1802“ Sigmaringen 1980; Seite 104f


Schwallungen – TH

Namensliste Opfer Hexenprozesse Schwallungen Thüringen

Schreiben an die Bürgermeisterin – 2012


Schwartbuck – SH

Schwartbuck Ortsteil Schmoel, Schleswig-Holstein

Schmoeler Hexenstein, Prehnskamp 11, 24321 Giekau.
Der Schmoeler Hexenstein befindet sich im Ortsteil der Gemeinde Schwartbuck, Schleswig-Holstein
https://www.hexenstein-schmoel.de/index.php/kontakt

Schmoeler Hexenstein 2017 (pdf 1,7 MB)

Schmoeler Hexenstein


Schwarzenholz – SL

Saarwellingen

Hexenverfolgung in Schwarzenholz (Saarland).


Schwedt/Oder – BB

Schwedt/ Oder, Brandenburg, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Schweinfurt – BY

Schweinfurt Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Schwerin – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/

Hexenverfolgung Schwerin
inklusive neuerer Literatur [Moeller, Katrin : Dass Willkür über Recht ginge, Hexenverfolgung in Mecklenburg im 16. und 17. Jahrhundert (Hexenforschung Band 10), Bielefeld 2007]

Namen der Opfer der Hexenprozesse/

Hexenverfolgung Schwerin

Schwerin: Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse. Die Stadtvertretung hat auf ihrer 17. Sitzung am 18.04.2016 die Wiederanerkennung der Bürgerrechte der als Hexen und Hexer verurteilten Personen in Schwerin beschlossen. Mit dem Beschluss wird festgelegt, dass in Rathausnähe eine entsprechende Gedenktafel oder Stele installiert wird (Wiederaufstellung der keramischen Säule zum Andenken an die Opfer).
Quelle (21.4.2016):

https://web.archive.org/web/20160421072356/http://www.svz.de/lokales/zeitung-fuer-die-landeshauptstadt/schwerin-rehabilitiert-hexen-id13322996.html

Bild: Freilichtmuseum Mueß – Schwerin

Schwerin. Die keramische Säule zur Schweriner Geschichte, Tafel 7 Hexenprozesse.
Die Tafel wurde 1986 am Großen Moor aufgestellt. Nach Beschädigungen musste sie entfernt und im Volkskundemuseum Mueß eingelagert werden.


Scotland (GB)

Schottland

Brass plaque for victims of witch hunt at the Maxwellton Cross in Paisley.
https://www.scotsman.com/webimg/RUxNODQ3NDE4MTE=.jpg?&width=640

https://www.scotsman.com/heritage-and-retro/heritage/accused-tortured-strangled-burned-why-scotlands-witches-should-be-pardoned-2440698

Accused, tortured, strangled, burned: Why Scotland’s witches should be pardoned
We have yet to close one of the most shameful chapters of historical abuse against women, writes Dani Garavelli

https://www.theguardian.com/uk-news/2020/sep/13/300-years-on-will-thousands-of-women-burned-as-witches-finally-get-justice
300 years on, will thousands of women burned as witches finally get justice?
Lawyer seeks pardon for 2,500 Scots who were tortured and killed in ‘satanic panic’ begun by James VI

https://www.edinburghlive.co.uk/news/edinburgh-news/top-edinburgh-lawyer-calls-pardon-18940408

https://www.bbc.co.uk/programmes/p08rrjk8

https://www.thecourier.co.uk/fp/news/local/fife/1552492/top-lawyer-at-forefront-of-campaign-to-pardon-people-accused-of-witchcraft-backs-call-for-memorial-in-fife/

https://www.scottishlegal.com/article/lawyer-of-the-month-claire-mitchell-qc
petition the Scottish Government in order to secure an official pardon for those who were convicted of witchcraft

Grant of an Absolute Pardon to those convicted of ‘conjuration or sorcery’ in and from the jurisdiction of the Barons Courts of Prestoungrange and Dolphinstoun, Longniddry, village in East Lothian, Scotland/ Schottland (near Edinburgh), 2004

Culross, Torryburn and Valleyfield

Fife Coastal Path: Brass plaque for victims of witch hunt
Towns and villages on the path:
Culross
Valleyfield
Torryburn
https://www.thecourier.co.uk/fp/news/local/fife/1552492/top-lawyer-at-forefront-of-campaign-to-pardon-people-accused-of-witchcraft-backs-call-for-memorial-in-fife/
Three plaques were placed on the Fife Coastal Path to commemorate the women of Culross, Torryburn and Valleyfield who were accused of witchcraft.
https://i.guim.co.uk/img/media/42bb77baa657262a7e6d9edf1dc6c43ef842d92a/0_204_5472_3283/master/5472.jpg?width=620&quality=85&auto=format&fit=max&s=9765ae688881636762710a7e649851df
Kinghorn, a Royal Burgh for over 800 years, is a popular resort. Until the 17th Century, witches were burned on ‘Witches Hill’
https://www.dunfermlinepress.com/news/18695158.culross-event-remember-women-executed-witchcraft/

Fife Coastal Path: Brass plaque for victims of witch hunt
Photos by courtesy of Claire Mitchell QC

Von links.
Frauen erinnern an die als Hexe beschuldigte Lilias Adie (1640-1704)

Grab der als Hexe beschuldigten Lilias Adie (1640-1704)

Fife Coastal Path am Meer

Abbildung

Fife Coastal Path: Brass plaque for victims of witch hunt
Photos by courtesy of The Harbourmaster’s House on 10/05/2020
Hot Pot Wynd, dysart
Kirkcaldy KY1 2TQ, UK
ku.oc1632750045.edis1632750045yrtnu1632750045ocefi1632750045f@su.1632750045ksa1632750045


Seehausen (Altmark) – ST

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Seehausen (Altmark), Sachsen-Anhalt


Seehausen – ST

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Seehausen Eickhof, Sachsen-Anhalt


Selters – HE

OT Münster

Gedenkgottesdienst für die Opfer der Hexenprozesse, Pfarrer Ulrich Finger, in Selters-Münster und in Villmar-Weyer, 28.2.2016

Gedenkgottesdienst für die Opfer der Hexenprozesse in Villmar-Weyer, 28.2.2016

Straßenschild für Johannes Lang, Kämpfer gegen Hexenprozesse in Selters-Münster

Adventspredigt 2015 von Pfarrer Ulrich Finger, 65618 Selters-Münster O Heiland, reiß die Himmel auf (über Gegner der Hexenprozesse: Friedrich Spee, Johann Matthäus Meyfart und Anton Praetorius)

Predigt zum 43. Psalm, Sonntag Judika 22.03.2015 von Pfarrer Ulrich Finger, 65618 Selters-Münster 1652 wurde zusammen mit vier anderen Frauen Agnes Lang aus (Selters-)Münster der Hexerei beschuldigt und angeklagt. Ihr Mann, der Schneidermeister Johannes Lang, zog bis vor das Reichskammergericht in Speyer, bekam seine Frau frei und trug dazu bei, dass die Hexenprozesse in der Herrschaft Runkel beendet wurden.


Semlin – BB

OT von Rathenow

Rathenow-Semlin

2002 Denkmal und Gedenktafel in Rathenow-Semlin: Der Ortsbürgermeister Alfred Mantau und der Ortsbeirat erklären die Verfolgung der Anna Rahns 1672 (genannt „Butterhexe“) zu Unrecht und enthüllen am 27. Juli 2002 das Denkmal in Semlin
auf dem Dorfplatz, das der Grützer Künstler Volker Roth († 2008) gestaltete.

1672 Anna Rahns, die Frau von Kasper Roppien, wurde beschuldigt, einem Leineweber aus Ferchesar, namens Andreas Dielass, ein halbes Pfund Butter verkauft zu haben, welches mit Haaren und Wolle verunreinigt war.
Dieser soll die Butter seinem Freund Hans Schönemann überlassen haben. Sie stritt vor Gericht alles ab, sie habe nur Salz in die Butter getan. Der Teufel oder einer, der Ihr nicht gut wäre, hätte wohl die Hand im Spiel und ihr die Butter verfälscht.
Vgl. Heike Brett und Martin Keune: “Anna Rahns“. Semliner Hefte 7, Semlin 2012


Semlow – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung Semlow Mecklenburg-Vorpommern


Sendenhorst – NRW

Katharina Leendertse: „Frauen an Schandpfählen“, erschienen in: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen, Unna, 2012, S. 55-58

„Frauen an Schandpfählen“ (Bildhauer: Bernhard Kleinhans, 1998; Sign. BERNHARD 1996 [450 / 290 / 90 cm]. Foto: Andrea Brockmann). An Hexenprozesse in Langenstraße erinnert die Skulpturengruppe „Frauen an Schandpfählen“. 2001 vor dem Museum Abtei Liesborn, Ausstellung: „Hexenverfolgung im Kreis Warendorf im 16. und 17. Jahrhundert“, jetzt im Garten von Maria Kleinhans in Sendenhorst. Die Kreuzigungsgruppe schuf der Sendenhorster Bildhauer Bernhard Kleinhans.
An drei Pfählen hängen drei Frauen. Über den Köpfen der Frauen ist jeweils ein Schild mit dem Namen und dem Todesdatum befestigt:
Engela Borris † 11.10. 1652
Ursula Happe † 1652 (Urahnin des Künstlers)
Gertrud Grewen † 1652


Sestelin – MV

Sestelin MV, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


’s-Heerenberg (NL)

’s-Heerenberg in the Netherlands / Niederlande
Mechteld ten Ham (died 25 July 1605) was an alleged Dutch witch in the city of ’s-Heerenberg in the Netherlands.


Siegburg – NRW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Siegburg

Namen der Opfer der Hexenprozesse Siegburg

Siegburg. 1638 wurde der Töpfermeister Dietrich Kneutgen (Töpferfamilie Knütgen) Opfer eines Hexenprozess (in der Namensliste nicht enthalten).


Der Hexenkeller im Stadtmuseum Siegburg erinnert an die Opfer der Hexenprozesse. In den sechs Räumen der Gewölbekeller werden die Siegburger Hexenprozesse dokumentiert. Der „Gerichtskeller“ diente im 17. Jahrhundert zur „peinlichen Befragung“ (Folter).
Quelle: Hartmut Hegeler, Hexengedenkstätten im Rheinland, Unna, 2012, S. 79-85

Foto: Hartmut Hegeler

http://www.blattwelt.de/siegburger_blaetter/nr_6_hexen.pdf


Siegen – NRW

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse Nassau Siegen Hilchenbach Freudenberg

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Nassau Siegen Hilchenbach Freudenberg erweitert

Gertrud, Ehefrau des Hans Steullen aus Clafeldt, reicht Klage gegen Heidrich Busch ein, um sich gegen seine Verleumdungen zu wehren. Alexander Creutz, der Hainschultheis von Clafeld, zieht zur Behandlung der Klage die Gemeinde zu Rate. Gertrud soll Küken, Ferkel und Lemmer bezaubert bzw. umgebracht haben. Prozessdauer: von Mitte 1587 bis Ende 1590.

Anne Schulte–Lefebvre, Zürich, Mai 2016: Transkription der Akte 171 Z 1791 Zauberer-Sachen aus dem Staatsarchiv Wiesbaden, Hexen-Prozess zu Clafeld 1587. Gertrudt, Hannes Steulen zu Clafeld Eheweib, Contra Heidrichen vom Busch daselbsten Anno 1587
www.stahlschmidt.ch/wp/wp-content/uploads/2015/07/171_z_1791.pdf


Sieversdorf – BB

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Sieversdorf, Brandenburg


Sindelfingen – BW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Sindelfingen

Von links:

  • Hexenpfad Tafel Altes Rathaus
  • Hexenpfad Tafel Anna Krummen
  • Hexenpfad Tafel Oberes Stadttor
  • Hexenpfad Tafel Haus am Hexensprung

Hexenpfad Tafel Barbara Breuninger

Von 1562 bis 1684 gerieten in den Hexenverfolgungen in Sindelfingen 34 Frauen in Hexereiverdacht. Im Gegensatz zu vielen Gebieten in Württemberg fanden hier über die Hälfte der Verdächtigen den Tod. 19 der angeklagten Frauen wurden in Hexenprozessen hingerichtet.
Quelle: Anita Bindner, “…mit dem feuer vom Leben zum Tod…“, Hexenverfolgung in Sindelfingen‘, in: Horst Zecha (Hrsg.): Sindelfingen und seine Altstadt: ein verborgener Schatz, Stadt Sindelfingen Kultur- und Schulamt Sindelfingen 2013, S. 427-447 (Fotos von Helga Beck)

Sindelfingen Altes Rathaus, heute Stadtmuseum
Foto Wikipedia

Sindelfingen Antrag auf Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse


Slawno (PL)

Schlawe

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Slawno (Schlawe), Polen


Slowenien (SLO)

Hexenprozesse Slowenien
Ribnica (deutsch: Reifnitz), Stadt in der Region Dolenjska in Slowenien.

Opfer der Hexenprozesse von Ribnica 1700-1701
Marina Kosir, im Gefängnis gestorben
Jera Sober, (in Haft, wahrscheinlich verbrannt)
Ana Zbacnik, verbrannt
Neza Rus, verbrannt
Marina Susarek (Cesarek), verbrannt
Lucija Keerznic, im Gefängnis gestorben
Koncarica (in Haft, wahrscheinlich verbrannt)
Quelle: Museum von Ribnica

Original-Protokolle von Hexen- und Hexer-Prozessen in Österreich und Slowenien

http://www.gerald.huehner.org/ptuj/d04hex.htm


Slupsk (PL)

Slupsk (Stolp), Polen, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Snamensk (RUS)

Wehlau

Snamensk (Wehlau), Russland, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Soest – NRW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Soest 


Sonico (I)

Hexendenkmal Sonico, Valcamonica, Italien

Hexendenkmal Sonico, Valcamonica, Italien

Text Foto:
Hexendenkmal Sonico, Valcamonica, Tal in der Lombardei, Provinz Brescia, Italien
Memorial of the witch-hunt in Val Camonica. Sonico, Val Camonica, Italy
Foto by Luca Giarelli
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sonico_federici.jpg


Sornßig – SN

In Sornßig wurden 1628 Hexenverfolgungen durchgeführt: Christina, Ehefrau des „Schwarzen“ Hans Lehmann, und ihr Mann gerieten in einen Hexenprozess, der Ausgang ist unbekannt. Quelle: Manfred Wilde: “Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen“, Köln, Weimar, Wien 2003, S. 464


Sowetsk (RUS)

Tilsit

Sowetsk (Tilsit), Russland, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Spantekow – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung Spantekow Mecklenburg-Vorpommern


Spott (GB)

East Lothian, Schottland 

Spott, East Lothian, Scotland. The Witch’s Stone.
https://en.wikipedia.org/wiki/Spott,_East_Lothian#/media/File:Witches_Stone.jpg

Spott, East Lothian, Scotland. The Witch’s Stone

The Witch’s Stone, Spott, East Lothian, Scotland
Hexenstein, Spott, Schottland


Spreitgen – NRW

OT von Nümbrecht

Schloss Homburg Hexenprozesse 1631

Spreitgen, Gemeinde Nümbrecht. Hexenweiher


Stadthagen – NI

Stadthagen – siehe Fälle vom Schaumburg, Amt Stadthagen


Stadtkyll – RP

Namen der Opfer der Hexenprozesse Stadtkyll


Stadtlengsfeld – TH

Stadtlengsfeld (früher Lengsfeld) und Weilar: Namen der Opfer Hexenprozesse Hexenverfolgung


Staffelstein – BY

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Staffelstein


Stargard (PL)

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Stargard (Stargard), Polen


Staßfurt – ST

Namen der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung Staßfurt, Sachsen-Anhalt


Staufen im Breisgau – BW

Stadtarchiv Staufen im Breisgau zu Hexenprozessen 2009

Stadtarchiv Staufen im Breisgau zu Hexenprozessen 2015

Staufen im Breisgau Zeitungsartikel zu Hexenprozessen 1919


Steffenshagen – MV

Steffenshagen Mecklenburg-Vorpommern
Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Stein am Rhein (CH)

http://www.stadtarchiv-schaffhausen.ch/Schaffhausen-Geschichte/HexenSteinAmRhein.htm


Steinbach Baden – BW

Galgenbosch Stele

http://www.stadtwiki-baden-baden.de/wiki/Galgenbosch_Stele/

Galgenbosch Steinbach: Stele erinnert an 32 vollstreckte Todesurteile zwischen 1628 und 1630.
„Hexenprotokolle 1628 – 1630 im Amt Steinbach“. Bildhauer Gerhard Stoll hat einen Gedenkstein gestaltet, der an die staatliche Willkürgewalt erinnert.
http://www.stadtwiki-baden-baden.de/wiki/Galgenbosch_Stele/


Steinbach-Hallenberg – TH

Namensliste Opfer Hexenprozesse Steinbach – Hallenberg Thüringen

Schreiben an den Bürgermeister – 2012


Stepfershausen  – TH

Namensliste Opfer Hexenprozesse Stepfershausen Thüringen

Schreiben an den Bürgermeister – 2012


Sternberg – MV

Sternberg MV, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Stettin (PL)

Max von Stojentin: Das Hexen- und Zauberwesen in Pommern bis zum Jahre 1637. In: Aus Pommerns Herzogstagen. Kulturgeschichtliche Bilder, Verlag Herrcke & Lebeling, Stettin 1902, S. 1–35
Hexenprozesse in Stettin/ Hexenverfolgung in Neustettin. Hexenprozess gegen Elisabeth von Doberschütz 1591

Max von Stojentin: Der große Hexenbrand in Neustettin von 1586–1592. In: Monatsblätter der Gesellschaft für Pommersche Geschichte und Altertumskunde, 12 (1898), S. 41-47, 61

Wikipediaaretikel über Elisabeth Doberschütz


Stift Obermarchtal – BW

Constanze Störk: „MITHIN DIE NATÜRLICHE VERNUNFFT SELBST DICTIERT, DAS ES HEXEN GEBE“. Hexenverfolgung in der Reichsabtei Marchtal 1586-1757


Stimpfach – BW

Stimpfach war 1627 von Hexenverfolgung betroffen. Margaretha Augustin geriet in einen Hexenprozess und wurde hingerichtet.

Quelle: Mährle, Wolfgang: „Oh wehe der armen Seelen.“ Hexenverfolgung in der Fürstpropstei Ellwangen (1588-1694), in: Dillingen, Johannes; Fritz, Thomas und Mährle, Wolfgang: Zum Feuer verdammt. Die Hexenverfolgungen in der Grafschaft Hohenberg, der Reichstadt Reutlingen und der Fürstpropstei Ellwangen, hrsg. vom Institut für geschichtliche Landeskunde und historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen, Stuttgart 1998, S. 325-500, besonders S. 453-476


Stockholm (S)

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung
Stockholm Häxprocesserna 1675-76


Stolzenburg – MV

Stolzenburg MV, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung

Stopfenheim, Ortsteil der Stadt Ellingen – BY

In Stopfenheim wurden 1590-1629 Hexenverfolgungen durchgeführt: 13 Personen gerieten in Hexenprozesse, nur zwei wurden freigelassen, alle anderen wurden in Ellingen hingerichtet. Quelle:Hermann Seis: “Sagt, der Teufel, Sagt, auch ihre Tochter. Die Hexenverfolgungen in der Kommende Ellingen des Deutschen Ordens von 1575 bis 1630“, Ellingen 2004, S. 129 und 203-210
1625 wurde in Stopfenheim die 13-jährige Barbara Seiserin verbrannt. Zu diesem tragischen Fall gibt es eine komplette Akte, die Hermann Seis ausgewertet hat. Das Konvolut stammt aus dem Max-Planck-Institut Psychiatrie, künftig wird es im Staatsarchiv Nürnberg verwahrt.

https://www.kirchenzeitung-eichstaett.de/fileadmin/domains/kirchenzeitung/Images/leseprobe/2018/10_Oktober/Leseprobe_42_18.pdf  [Aufruf 11.11.19]


Stormsdorf – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung Stormsdorf, Mecklenburg-Vorpommern


Stralsund – MV

Stralsund MV, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Strasburg – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung Strasburg Mecklenburg-Vorpommern


Straubing – BY

Bernauer, Agnes


Straufhain- TH

Straufhain Namen der Opfer Hexenprozesse Hexenverfolgung


Strzelce Krajenskie (PL)

Friedeberg

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Strzelce Krajenskie (Friedeberg), Polen


Stüdenitz – BB

Stüdenitz, Brandenburg, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Stuttgart – BW

OT Möhringen

Stuttgart Moehringen Vaihingen Hexenprozesse
Möhringer Hexenweg

Moehringen Vaihingen Hexenprozesse
Möhringer Hexenweg


Sugenheim – BY

Traudl Kleefeld / Hans Gräser / Gernot Stepper: Hexenverfolgung im Markgraftum Brandenburg-Ansbach und in der Herrschaft Sugenheim. Mit Quellen aus der Amtsstadt Crailsheim, Ansbach 2001 (= Mittelfränkische Studien 15)

(Fotos Traudl Kleefeld: Wider das Vergessen. Hexenverfolgung in Franken – Stätten des Gedenkens. Dettelbach, 2016. 978-3-89754-484-0)

Sugenheim:
1596 wurden in Hexenprozessen in vier Monaten 12 Menschen hingerichtet.
2002 beschloss der Städtebau-Arbeitskreis der Marktgemeinde Sugenheim Erinnerungstafeln anzubringen. Am 11. Juni 2003 wurde von Bürgermeister Reinhold Klein enthüllte eine kupferne Gedenktafel an der Außenwand der Friedhofshalle (heute an der neu erbauten Aussegnungshalle).
Inschrift:
Gegen das Vergessen
Zwölf Menschen wurden wegen eines „Verbrechens“, das sie nicht begangen hatten, in Sugenheim gefoltert und am 27. Februar und 12. Mai 1596 als „Hexen“ hingerichtet:
Els Rodamerin,
Anna Rodamerin
Anna Schreiberin
Agnes Seckin
Hans Rodamer
Barbara Eckin
Barbara Rabenstein
Barbara Hübnerin
Barbara Kachel
Barbara Stollin
Anna Pauer
Margaretha Winckler
Als „Hexen“ beschuldigt wurden am 14. Mai 1597 des Landes verwiesen:
Margaretha Zellerin
Barbara Hagin
Margretha Bernerin
Im Gefängnis verstarb am 7. August 1596: Anna Dullin
„Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart“ (Richard von Weizsäcker)
Heimat- und Gartenbauverein Ehegrund


Suhl – TH

Suhl Namen der Opfer Hexenprozesse Hexenverfolgung

Gedenktafel (Entwurf) des Bildhauers Jürgen Conrad Suhl-Albrechts
für die Opfer der Hexenverfolgung/ Hexenprozesse in Suhl/ Thüringen

Inschrift: Gedenkt der vielen Toten, die dem Hexenwahn zum Opfer gefallen sind

Am 26. Juni 2011 wurden die Opfer der Hexenprozesse in einer Gedenkveranstaltung/ Gottesdienst durch die Stadt Suhl rehabilitiert.
Fotos: Karl-Heinz Frank

Suhl Gedenken an die Hexenverfolgungen


Sukow – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung Sukow, Mecklenburg-Vorpommern


Sulzbach – RP

Sulzbach. Der Gedenkstein steht in der Gemarkung Sulzbach (Verbandsgemeinde Herrstein/Landkreis Birkenfeld/Rheinland-Pfalz) am Marktplatz Heuchelheim, ehemaliger Ding- und Richtplatz, Marktplatz bis 1911, heute Grillplatz mit Schutzhütte. Initiator des Gedenksteins Heuchelheim war der Landrat Wolfgang Hey.
Markt Heuchelheim war Standort einer keltisch-römischen Kultstätte, die späterhin als Versammlungsort und Thingplatz des Hochgerichts Rhaunen diente. Der Flurname „Galgenfeld“ lässt bis heute erkennen, dass an dieser Stelle Scharfrichter ihres grausigen Amtes walteten; noch im Jahre 1593 wurden dort zwei Frauen als vermeintliche Hexen verbrannt.

Auf dem im Jahre 2000 errichteten Gedenkstein steht:
Marktplatz und Wüstung Heuchelheim
Der 1342 erstmals erwähnte Ort wird zwar schon 1536 nicht mehr genannt. Sein altes Gotteshaus stand noch 1571. An dieser Stelle befand sich zugleich eine alte Gerichtsstätte, an der unter anderen 1593 zwei Frauen als Hexen verbrannt wurden. Berühmt waren auch die „Heuchelheimer Märkte“, die sogar noch bis 1911 an diesem Platz abgehalten wurden.


Sülzfeld – TH

Namensliste Opfer Hexenprozesse Sülzfeld Thüringe

Schreiben an die Bürgermeisterin – 2012


Sundern – NRW

OT Allendorf

Kaspar Kellermann-Str. Sundern-Allendorf. Station auf dem Geschichtswanderweg Allendorf (Sundern).
Der Schulmeister Kaspar Kellermann, am 7. November 1629 wegen angeblicher Hexerei hingerichtet, machte ein Testament zugunsten der Allendorfer Schule.

http://www.ich-geh-wandern.de/geschichtswanderweg-allendorf-sundern


Szczecinek (PL)

Neustettin

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Szczecinek (Neustettin), Polen


Ein Schein (Vorderseite) der Hexenprozess Notgeld-Serie von der Stadt Szczecinek, Polen/ Neustettin des Jahres 1921,
50 Pfennig – Rückseite Stadtwappen von Neustettin.

Dieser Notgeldschein hat eine Größe vom 90×64 mm und darauf ist Folgendes zu lesen:

Durch bösen Spruch und Zauberwesen,
ist Neustettin in Not gewesen.
Das Volk kam schreiend zum Richter gerannt
Helft uns ! daß die Hexen werden verbrannt.