L – Orte und Namen

Orte und Opfer – Erinnerung und Rehabilitierung – Buchstabe L


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Landau – RP

OT Nußdorf

5. Mai 2014, Einweihung Hexendenkmal auf der Lindenbergstraße in Landau-Nußdorf.
Das Denkmal wurde von dem Künstler Karlheinz Zwick realisiert.

Historischer Arbeitskreis Bauernkriegshaus Nußdorf e. V.
Kirchstraße 66
76829 Landau-Nußdorf

http://www.bauernkriegshaus-nussdorf.de
Fotos siehe unter: Nußdorf


Lahnstein – RP

Hexenverfolgungen in Lahnstein


Lancaster/Roughlee (GB)

Alice Nutter of Roughlee, One of twelve [Pendle witches] marched in chains from the pendle area to Lancaster. One of eleven tried at Lancaster Casle and one of ten hanged. The crime „witchcraft“

https://en.wikipedia.org/wiki/Pendle_witches
https://en.wikipedia.org/wiki/Pendle_witches#Lancaster_Assizes,_18%E2%80%9319_August_1612

Alice Nutter was unusual among the accused in being comparatively wealthy, the widow of a tenant yeoman farmer. She made no statement either before or during her trial, except to enter her plea of not guilty to the charge of murdering Henry Mitton by witchcraft. The prosecution alleged that she, together with Demdike and Elizabeth Device, had caused Mitton’s death after he had refused to give Demdike a penny she had begged from him. The only evidence against Alice seems to have been that James Device claimed Demdike had told him of the murder, and Jennet Device in her statement said that Alice had been present at the Malkin Tower meeting. Alice may have called in on the meeting at Malkin Tower on her way to a secret (and illegal) Good Friday Catholic service, and refused to speak for fear of incriminating her fellow Catholics. Many of the Nutter family were Catholics, and two had been executed as Jesuit priests, John Nutter in 1584 and his brother Robert in 1600. Alice Nutter was found guilty.


Langenbernsdorf – SN

In Langenbernsdorf wurden 1556-1560 Hexenverfolgungen durchgeführt: 1556 wurde Bartholomäus Gerngroß, Pfarrer in Langenbernsdorf, des Amtes enthoben unter dem Vorwurf der wissentlichen Duldung von Zauberei. 1560 geriet die alte Kunzin in einen Hexenprozess, wurde gefoltert und starb in der Haft.

Quelle: Manfred Wilde: “Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen“, Köln, Weimar, Wien 2003, S. 633f und 653f.


Langenzenn – BY

Namen der Opfer der Hexenverfolgung/ Hexenprozesse Langenzenn/ Bayern

Amtsblatt Stadt Langenzenn 9.12.2016

Von links:

  • Langenzenn Einweihung der Gedenktafel (Foto: Birke Grießhammer)
  • Langenzenn Gedenktafel am Alten Rathaus für die Opfer der Hexenprozesse
  • Langenzenn Altes Rathaus

Samstag, 19. November 2016 um 18 Uhr, Ökumenische Gedenkandacht zur Erinnerung an die Hexenverfolgungen in Langenzenn, im Chorraum der Klosterkirche Langenzenn. Im Anschluss findet eine feierliche Enthüllung der Gedenktafel am Alten Rathaus, Prinzregentenplatz 1, statt.
Arbeitskreis Hexenthematik Langenzenn


Lanz – BB

OT Bernheide

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Lanz Bernheide, Brandenburg


Laußig – SN

OT Görschlitz

Hexenstein in Laußig Görschlitz/ Sachsen

Hexenskulptur in Görschlitz (Gemeinde Laußig), Denkmal für die Opfer der Hexenverfolgungen zwischen 1560 und 1640.
Der Hexenstein und die daneben stehende aus Holz geschnitzte Hexe wurde 2001 zum Gedenken an die Opfer der Hexenverfolgungen zwischen 1560 und 1640 errichtet, zum Gedenken an eine Frau, die als angebliche Hexe grausam zu Tode kam. Die Frau hieß Elisabeth Mann und lebte Ende des 17. Jahrhunderts in Görschlitz. Sie wurde von einer Familie angezeigt und der Hexerei bezichtigt. Die Leute hätten nicht schlafen können und beim Aufräumen ihres Bettes ein Säcklein mit Teufelskram im Stroh gefunden. Die Elisabeth Mann hatte zuvor in diesem Haus gewohnt. Man warf sie ins Gefängnis auf der Burg Bad Düben. Immer wieder beteuerte sie unter mehrmaliger Folter ihre Unschuld. An den Folgen dieses grausamen Martyriums verstarb sie am 6. November 1699. (Überliefert von Heimatforscher Willy Winkler).
http://www.laussig.de/inhalte/laussig/_inhalt/gemeinde/ortsteile/goerschlitz/geschichte


Lechlumer Holz – NI

bei Wolfenbüttel

 

Lechlumer Holz Gedenktafel – Lechlumer Holz Gerichtsstätte (Foto Wikipedia)
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:RichtstaetteLechlumerHolz_Gedenkstein.JPG

Text:
Lechlumer Holz Gerichtsstätte
Unweit der Stadt Wolfenbüttel befanden sich zwei herzogliche Richtstätten, das „Lechlumer Holz“ und der „Tollenstein“.

Am westlichen Rand des Lechlumer Holzes verlief die alte Heerstraße, die von Wolfenbüttel kommend über Stöckheim und Melverode nach Braunschweig führte. Auf einer Kuppe über der Oker liegt hier die um 1600 erstmals historisch erwähnte Hauptrichtstätte des alten Fürstentums.


Leer – NI

OT Leerort

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung
Leerort (Stadt Leer)


Legde – BB

Legde, Brandenburg, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Leinstrand (N)

Monument of Lisbet Nypan at the Nypvang Primary School in Norway.
Lisbet Nypan (née Elisabeth Pedersdotter Kulgrandstad) (circa 1610 – September 1670) was an alleged Norwegian witch. As one of the most famous victims of the witch-hunts in her country, she was also the penultimate defendant to be executed for witchcraft in Norway. The case against Lisbet and her husband, Ole Nypan, is the only Norwegian witch-hunt described by Rossell Hope Robbins in his 1959 book, Encyclopedia of Witchcraft and Demonology.
Rossell Hope Robbins (1912-1990), Encyclopedia of Witchcraft and Demonology (New York: Crown Publishers, 1959)
Photos: Rune Blix Hagen
https://en.wikipedia.org/wiki/Lisbeth_Nypan


Leipzig – SN

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Leipzig/ Großzschocher

Gedenktafel zur Hexenverfolgung in Leipzig, enthüllt November 2020.
Gedenktafel am Alten Rathaus innen in den Arkaden, Markt 1, 04109 Leipzig.
Eingang Mitte, Arkaden, gegenüber Brunnen „Badendes Mädchen“.
Foto von Sylvia Kolbe

Gedenktafel zur Hexenverfolgung in Leipzig enthüllt November 2020
https://www.coolis.de/2020/11/12/gedenktafel-zur-hexenverfolgung-in-leipzig-enthuellt/

https://www.l-iz.de/melder/wortmelder/2020/11/Einweihung-der-Gedenktafel-fuer-die-Opfer-der-Hexenverfolgung-in-Leipzig-359158

Die Stadt Leipzig soll ein öffentliches Gedenken an die Hexenverfolgung in der Stadt schaffen.
Antrag des Gleichstellungsbeirats.

Hexenverfolgung in Leipzig

Der Antrag des Gleichstellungsbeirats Leipzig an den Rat der Stadt

Der Antrag des Gleichstellungsbeirats Leipzig an den Rat der Stadt (pdf-Datei)

Hartwig Hohnsbein: Rückkehr eines Folterers.

Carpzovstraße: Im Jahre 2001 benannte die Stadt Leipzig eine Straße nach Benedikt Carpzov, die bis dahin den Namen des ermordeten kommunistischen Widerstandskämpfers Walter Heise getragen hatte. Benedikt Carpzov legitimierte die Folter, was in der Gerichtspraxis in Hexenprozessen zum Tod zahlloser Opfer beitrug.

In Leipzig wurden 1479-1730 Hexenverfolgungen durchgeführt: 24 Personen gerieten in Hexenprozesse, sechs wurden hingerichtet. Quelle: Manfred Wilde: “Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen“, Köln, Weimar, Wien 2003, S. 531-538


Leisnig – SN

Leisniger Hexenprozeß des Jahres 1615 und das tragische Schicksal der Meline Alber
https://www.lvz.de/Region/Doebeln/Hexenprozesse-in-Leisnig-neu-aufgerollt-Rechtsanwalt-will-Rehabilitierung


Leistenow – MV

Leistenow, MV, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Lemgo – NRW

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Lemgo
Schreiben Juristenfakultät der Universität Rinteln in Sachen Hexenprozess gegen Johann Abschlag wegen „Wasserprobe“ vom 10. September 1665. Stadtarchiv Lemgo, Signatur A 3652

Lemgo 1976 Diskussion über Hexenbrunnen:

 

Hexenprozess gegen
Witwe Starke 1599 Teil 1
Witwe Starke 1599 Teil 2
Witwe Starke 1599 Teil 3
(Hexenprozessakte mit Abschrift)

Wikipediaartikel „Hexenverfolgung in Lemgo“

Hexenprozess gegen Gerdrut Pfiles 1592 (Hexenprozessakte mit Abschrift)

18.06.2012 Rat der Stadt Lemgo hat Opfer der Hexenprozesse rehabilitiert

Lemgo braucht Opfer der Hexenprozesse nicht zu rehabilitieren 24.12.11

Margarete Siekmann, in Lemgo wegen angeblicher Hexerei hingerichtet

Rat soll angebliche „Hexe“ rehabilitieren  08.05.2012
Nachkommen aus Bremerhaven wenden sich mit einem Antrag an die Stadt Lemgo

http://www.lz.de/home/nachrichten_aus_lippe/lemgo/lemgo/5626143_Wo_die_Hexen_rehabilitiert_werden.html

Rampendahl, Maria 

Die letzte als Hexe angeklagte Frau in Lemgo war Maria Rampendahl.
1994 wurde das Denkmal („Stein des Anstoßes“) auf dem Kirchplatz von St. Nicolai stellvertretend für alle Opfer der Lemgoer Hexenprozesse in der Nähe des Rathauses eingeweiht, geschaffen von der Lemgoer Künstlerin Ursula Ertz.
Inschrift: „ICH WERDE KEINEN FUSSBREIT WEICHEN“ ZUR ERINNERUNG AN MARIA RAMPENDAHL 1645-1705
1681 DER HEXEREI ANGEKLAGT, WIDERSTAND SIE DER FOLTER. MIT IHRER ANKLAGE ENDETEN DIE HEXENPROZESSE IN DER STADT LEMGO, DENEN ÜBER 200 FRAUEN UND MÄNNER ZUM OPFER FIELEN. IHR NAME STEHT FÜR ALLE UNSCHULDIG VERFOLGTEN DIESER STADT, MAHNUNG UND ERMUTIGUNG FÜR UNS ALLE.

Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen, Unna, 2012, S. 59-65

Gedenkstein für Andreas Koch in St. Nicolai, Lemgo. Fotos von Rolf-Joachim Krohn-Grimberghe


Lenzen (Elbe) – BB

Lenzen (Elbe), Brandenburg, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Lenzerwische – BB

OT Mödlich

Lenzerwische/ Mödlich, Brandenburg, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Leonberg – BW

Leonberg Katharina Kepler Brunnen

Es findet sich am Brunnen und im Prospekt der Stadt kein Hinweis auf den Hexenprozess gegen Katharina Kepler.
(Foto Helga Beck)

Wikipediaartikel Katharina Kepler


Lestkowo (PL)

Groß Leistikow

Lestkowo (Groß Leistikow), Polen, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung
Gerichtsherrin war Kunigunde Gräfin von Eberstein auf Naugard und Massow

 


Lier (B)

Provinz Antwerpen

Bild links: Heksensteen Lier
Quelle: Stad Lier Toerisme en Erfgoed

Bild recht: Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung
Heksensteen Lier
heksensteen op het plein voor het stadhuis
Hexenstein auf dem Platz vor dem Rathaus

Markeert volgens
overlevering de plaats
waar de laatste heks
in Lier word verbrand

Kennzeichnung des Platzes, wo gemäß der Überlieferung die letzte Hexe in Lier verbrannt wurde

Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Heksensteen.jpg

Gedenktafel und Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung
Stadtrat von Lier (Provinz Antwerpen) stellt symbolisch die Ehre von drei vermeintlichen Hexen wieder her
https://www.vrt.be/vrtnws/de/2021/01/20/drei-vermeintliche-hexen-werden-von-der-stadt-lier-nach-mehr-als/

Drei vermeintliche Hexen werden von der Stadt Lier nach mehr als 430 Jahren rehabilitiert
Heute wird der Stadtrat von Lier (Provinz Antwerpen) symbolisch die Ehre von drei vermeintlichen Hexen wiederherstellen. Die drei Frauen wurden 1590 schwer gefoltert und zu einem Geständnis gezwungen. Eine von ihnen wurde, heute vor genau 431 Jahren, auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Ein Gedenkstein auf dem Marktplatz erinnert an die Hexenverbrennung. Die Bitte, die Ehre dieser Frauen wiederherzustellen, kam von einem lokalen Geschichtsverein. „Inzwischen sind vier Verwandte der Frauen aufgetaucht“, sagte Stadtrat Rik Verwaest (N-VA) im regionalen Rundfunk.


Lillhärdal (S)

Jämtland

Lillhärdal Jämtland, Sverige, Häxmonumentet (Gedenkstein)

Hexendenkmal Lillhärdal Jämtland, Sweden. Gedenken an Stor-Märit aus Lillhärdal.
Mit freundlicher Genehmigung von Henry Jonasson, Lillhärdals Turistbyrå
Härjulfsväg 5, 840 80 Lillhärdal
The Witches of Lillhärdal
http://www.mynewsdesk.com/se/jamtland_harjedalen_turism/pressreleases/the-witches-of-lillhaerdal-140384

„Zum Gedenken an Stor-Märit aus Lillhärdal und die schwedischen Frauen, die in Schweden während der Hexenprozesse 1668-1676 aufgrund falscher Zeugenaussagen und Aberglaubens hingerichtet und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden.
Lillhärdal, den 17. September 2005“


Limburg (B)

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Belgien Limburg

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Limburg, Belgien


Limza (Limbsee) (PL)

Limza (Limbsee) Polen Namen Opfer Hexenverfolgung


Lindau – BY

Lindau 1730 Urteil im Hexenprozess gegen Maria Madlener: Stadtarchiv Lindau, A III 57,7 (Reichsstädtische Akten)

Maria Madlener 1730 Hexenprozess


Lindheim – HE

OT von Altenstadt

Link >>>


Lindenberg – MV

Lindenberg, MV, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Linz am Rhein – RP

Ludwig van Laak: Hexenprozess 1631. In: Aus dem Werdegang der Stadt Linz in Kurkölnischer Zeit. Rhein- und Wied-Druckerei GmbH, Neuwied-Linz/ Rhein, 1922, S. 60-67


Lipowina (Lindenau) (PL)

Lipowina (Lindenau) Namen Opfer Hexenverfolgung


Lippstadt – NRW

Namen der Opfer der Hexenprozesse Lippstadt

Einweihung des Anton Praetorius Weges am 7. Mai 2015 in Lippstadt durch Bürgermeister Sommer in Anwesenheit von Mitgliedern des Stadtrats, Vertretern des Evangelischen Kirchenkreises, Heimatverein und Bürgern.
Foto Hartmut Hegeler

„Rat gibt Hexen die Ehre zurück“
Rat der Stadt Lippstadt beschließt am 23.2.15 Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse
(Artikel der Zeitung Patriot, Lippstadt) vom 26.2.2015 mit freundlicher Genehmigung von Chefredakteur Georg Böer vom 27.2.15).

Der Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrates in Lippstadt hat am 9.2.15 der Vorlage zur sozialethischen Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse zugestimmt und die Vorlage mit Empfehlung an den Rat für die Sitzung am 23.2.15 weitergeleitet.

Lippstadt 2013 Gedenkgottesdienst für die Opfer der Hexenprozesse Gottesdienstprogramm

Lippstadt 2013 Gedenkgottesdienst für die Opfer der Hexenprozesse Fürbitten

Lippstadt 2013 Gedenkgottesdienst für die Opfer der Hexenprozesse Namen der Opfer


Lissendorf – RP

Kreis Daun

Namen der Opfer der Hexenprozesse Lissendorf


Loccum  – NI

Kloster

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse Kloster Loccum

Bericht über das Kloster Loccum und die Hexenprozesse. 18.12.2015 WESER-KURIER, Bremer Tageszeitungen

Evangelische Zeitung, Leserbrief 13.12.2015 von Dr. Jens Gundlach, zur Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse Kloster Loccum.

Evangelisch Lutherische Landeskirche Hannovers: soziale Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse 18.9.2015

Evangelisch Lutherische Landeskirche Hannovers, Der Kirchensenat, 5. Mai 2015, und Konvent des Klosters Loccum befürworten „soziale Rehabilition“ der Opfer der Hexenprozesse im Kloster Loccum

Rat der Stadt Rehburg-Loccum rehabilitiert Opfer der Loccumer Hexenprozesse 2013

Gesche-Köllars-Weg. Auf einer Holztafel ist der Weg zur ehemaligen Hinrichtungsstätte im Kloster Loccum nach der letzten Verurteilten der „Hexen“-Prozesse benannt worden.
24.02.2016

http://www.rehburg-loccum.de/magazin/artikel.php?artikel=798&type=&menuid=689&topmenu=8

 

Links: Gedenktafel an der Außenwand der ehemaligen Frauenkapelle im Torhaus für die Opfer der Hexenprozesse Kloster Loccum.
Auf der Tafel sind die Namen der 29 Frauen und Männer zu lesen, die von 1581 bis 1660 als Hexen verurteilt und hingerichtet wurden. Die Kapelle diente damals als Schule und Gerichtssaal und war Schauplatz der Prozesse.

Rechts: Kloster Loccum, Gesche Köllars Weg, 2016

Forderung des IBKA nach Rehabilitierung  der Opfer der Loccumer Hexenprozesse 2013

Handzettel Plakat

Kloster Loccum Hexenprozesse – das Stiftsgericht ließ 33 Frauen hinrichten (1581-1661)
siehe Amos 5, 23-24 (Bibel)

Im Stiftsgebiet Loccum wurden im 17. Jahrhundert ca. 33 Menschen in Hexenprozessen hingerichtet. Mit 15 Frauen und fünf Männern entfällt der Löwenanteil der Angeklagten in den Hexenverfolgungen auf Personen mit Wiedensahler Gemeindezugehörigkeit. Quelle:Peter Beer: “Hexenprozesse im Kloster und Klostergebiet Loccum“, Studien zur Kirchengeschichte Niedersachsens, Band 41, Göttingen 2007, S. 158-164 Eine besondere Rolle spielte dabei der evangelische Pastor Heinrich Rimphoff (1622 – 1638 Pfarrer in Wiedensahl).

Bild Zeitung 21.6.2013: Rehabilitierung  der Opfer der Loccumer Hexenprozesse:
Für Kloster-Abt Horst Hirschler (79) eine „Unverschämtheit“

Kritik an der Tagung Hexenprozesse
Evangelische Akademie Loccum am 22. Juni 2013
Veranstaltung: „der Zauberey sehr verdächtig, aber nicht überführt“

Evangelische Akademie Loccum Veranstaltung am 22. Juni 2013
Tagung „der Zauberey sehr verdächtig, aber nicht überführt“.
Die Loccumer Hexenprozesse des 17. Jahrhunderts angesichts der Aktualität von Hexerei und Magie
Eine Veranstaltung im Rahmen des Toleranzjahres „Reformation und Toleranz“ der Lutherdekade.
Tagungsprogramm

Antrag auf Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse des Klosters Loccum

Antrag auf Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse des Klosters Loccum an Evangelische Landeskirche Hannover und an das Kloster Loccum

Hexenprediger Heinrich Rimphoff, Pfarrer in Wiedensahl (Kloster Loccum), und sein Buch Drachenkönig

Loccum 850 -jähriges Jubiläum 2013 und die Hexenprozesse

Was hat das evangelische Kloster Loccum zur Bewältigung der Veranwortung an den Loccumer Hexenverfolgung zu bieten?

Hexenprozess gegen Gesche Köllers Loccum 1660

Wikipedia Artikel zu Gesche Köllers 1660

Pastor Heinrich Rimphoff
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Rimphoff

http://www.historicum.net/no_cache/persistent/artikel/5879/

Werke:
Drachen-König/ Das ist: Warhafftige/ Deutliche/ Christliche/ und hochnothwendige Beschreybunge/ deß grawsamen/ hochvermaldeyten Hexen und Zauber Teuffels/ …, Rinteln 1647.

Fernsehaufnahmen Hartmut Hegeler 2013 über die Hexenprozesse im Kloster Loccum mit Mareen Steinacker mit FAN Television


Loitz – MV

Namen der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung Loitz Mecklenburg-Vorpommern


Longuich – RP

Longuich – Informationen der Kommune zum Erinnerungspunkt „Hexenwürfel“ (pdf-Datei 3,5 MB).

Longuich dreht am „Hexenwürfel“.

Longuich Aufstellung eines „Hexenwürfels“ am 30. April 2017 vor dem Eingang des Maximinerhofs in Longuich, einem Hofkomplex der früheren Reichsabtei St. Maximin in Trier.

Von links:

Longuich. Alina Born, Weinkönigin der Ortsgemeinde (grünes Kleid) und Fabienne Reis (Weinkönigin der Verbandsgemeinde Schweich) bei der Aufstellung des „Hexenwürfels“.

Longuich, Ortsbürgermeisterin Kathrin Schlöder (in roter Jacke) betrachtet den „Hexenwürfel“

Longuich Aufstellung „Hexenwürfel“, Ansprache von Arnold Schmitt, Landtagsabgeordneter RLP und 1. Beigeordneter des Landkreises Trier-Saarburg.

Longuich Aufstellung „Hexenwürfel“.

Longuich Standort „Hexenwürfel“.

Longuich im Landkreis Trier-Saarburg. Die Moselgemeinde arbeitet die Zeit der Hexenverfolgung auf. Am 30. April 2017 wird der neue Erinnerungspunkt vor dem Maximinerhof eröffnet.

Aufstellung eines „Hexenwürfels“ vor dem Eingang des Maximinerhofs in Longuich, einem Hofkomplex der früheren Reichsabtei St. Maximin in Trier.
Link: http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trierland/aktuell/Heute-in-der-Zeitung-fuer-Trier-Land-Longuich-dreht-am-Hexenwuerfel;art8128,4628290


Losenrade – SN

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Losenrade, Sachsen-Anhalt

 


Loznica (PL)

Kantreck

Loznica (Kantreck), Polen, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Löwenberg – BB

OT von Löwenberger Land

Löwenberger Land/ Löwenberg, Brandenburg, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung


Lüdinghausen – NRW

In Lüdinghausen erinnert am Haus Steverstr. 19 eine Gedenktafel an den „Hexenkolk“ (wo in Hexenprozessen die Wasserprobe vollzogen wurde). Inschrift: Anno 1649 wurde hier am Hexenkolk Stina Jute aus Lünen als Hexe gerichtet und verbrannt.
Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen und Lippe, Unna, 2014, S. 66ff

In den erhaltenen Unterlagen zu dem Hexenprozess gegen Bernhard Schwarte sind Anlass, das Verfahren und die Hintergründe detailliert beschrieben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Schwarte

1624 wurden in in einer Prozesswelle in wenigen Monaten mindestens 20 Personen unter dem Verdacht der Hexerei hingerichtet, darunter Merge Dichte, Heidtmann aus Haltern am See und seine Frau. Wahrscheinlich lag die Zahl der Opfer wesentlich höher, da die Akten nur zu einem Teil erhalten sind.
(Ilona Tobüren-Bots, Hexenwahn in Lüdinghausen, In: Liane Schmitz, Zur Geschichte von Lüdinghausen und Seppenrade; mit Beitr. von Peter Ilisch u. Ilona Tobüren-Bots. Lüdinghausen, 2000, S. 228)


Lügde-Falkenhagen – NRW

Kloster

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Lügde

Friedrich-von-Spee-Weg, 32676 Lügde Falkenhagen

Lügde, Kloster Falkenhagen, Gedenkstein für Friedrich Spee von Langenfeld
Foto: Hartmut Hegeler Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen, Unna, 2012, S. 93


Lützlow – BB

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Lützlow, Brandenburg


Lychen – BB

Lychen, Brandenburg, Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung