E – Orte und Namen

Orte und Opfer – Erinnerung und Rehabilitierung – Buchstabe E


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Echzell – HE

Echzell Namen der Opfer Hexenverfolgung/ Hexenprozesse


Eckartsberga – ST

Eckartsberga Brandsäule 1562

Das Toponym Brandsäule gab es schon 1832 zur Erinnerung an die Hinrichtung einer angeblichen Hexe, die den Stadtbrand von 1562 verursacht haben soll.

Geschichte des Schlosses und der Stadt Eckartsberga, 1832

In Eckartsberga, nahe Naumburg gelegen, kam es am 12. Martii 1562 am Nachmittag gegen 16 Uhr zu einem fürchterlichen Brand, dabei sterben 17 Personen und 400 Stück Vieh kamen um. Die Dienstmagd des Bauern Sebastian Nerrens vel Nierens entzündete an diesem Tag, aus Eifersucht, die Stallungen ihres Dienstherrn. Aus dem Grund wurd die Magd kurze Zeit später vom Hohen Gericht als Hexe verurteilt und musste dadurch verbrennen.

Brandsäule zur Erinnerung an eine Hexenverbrennung 1563 in Eckartsberga in Sachsen-Anhalt (Foto Wikipedia)

 

 

 


Edinburgh- GB

Schottland

Edinburgh, Schottland, Great Britain Großbritannien

The Plaque Reads: „This Fountain, designed by John Duncan, R.S.A.
Is near the site on which many witches were burned at the stake. The wicked head and serene head signify that some used their exceptional knowledge for evil purposes while others were misunderstood and wished their kind nothing but good. The serpent has the dual significance of evil and wisdom. The Foxglove spray further emphasises the dual purpose of many common objects.“
Witches´ Well (Hexenbrunnen) of 1894 situated at the entrance to the Edinburgh Castle Esplanade on the west wall of The Tartan Weaving Mill. A cast iron wall fountain commemorates the place where over three hundred women were burned at the stake accused of being witches.


Egeln – ST

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Egeln, Sachsen-Anhalt


Eichstätt – BY

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Eichstätt (nach Wikipedia Artikel: Hexenverfolgung im Hochstift Eichstätt (aufgerufen 3.7.17))

Eichstätt Ausstellung 9.8.20-20.9.20: Bischofs Macht und Hexen Mord. Lithographien.

Lesung Sonntag 9. August 2020 16 Uhr.

Bonschab – ein Name auf den Tod? Wolfram P. Kastner und Claus-Peter Lieckfeld. Vernissage 17,30

Museum Das Jurahaus, Eichstätt, Rot-Kreuz-Gasse 17

Eichstätt 2018: Grußwort von Bischof Gregor Maria Hanke zum Symposium „Hexenverfolgung im Bistum Eichstätt“
Grußwort des Hochwürdigsten Herrn Bischof Gregor Maria Hanke OSB, Diözese Eichstätt, zur Eröffnung des Symposiums „Hexenverfolgung im Bistum Eichstätt“ des Eichstätter Diözesangeschichtsvereins vom 12. bis 13. Oktober 2018

Grußwort

Eichstätter Bischof Hanke verurteilt kirchliche Hexenverfolgung: Einer meiner Vorgänger beging unentschuldbare Verbrechen. Eichstätt – 15.10.2018

https://www.katholisch.de/artikel/19287-hanke-einer-meiner-vorgaenger-beging-unentschuldbare-verbrechen

Hexenverfolgung im Bistum Eichstätt. Symposium des Eichstätter Diözesangeschichtsvereins am 12./13. Oktober 2018 in Eichstätt.
Klaus Walter Littger (Herausgeber). 296 Seiten, 2020, EOS Verlag
978-3-8306-8019-2 (ISBN)
https://eidgv.bistum-eichstaett.de/aktuelles/neuerscheinungen/

Programm des Symposiums:
https://eidgv.bistum-eichstaett.de/fileadmin/domains/eidgv/dateien/Aktuelles_und_Veranstaltungen/Hexen-Symp_2018_Flyer_Rot_6_Druck.pdf

Hexenverfolgung in Eichstätt
https://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Unschuldig-hingerichtet;art575,4632278

Verhörprotokoll der „Hexe“ Ursula Bonschab verlesen – Jurahaus-Verein fordert Erinnerungskultur an die Opfer. Eine Qual, zuzuhören. Eichstätt. 11.08.2020
https://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Eine-Qual-zuzuhoeren;art575,4657635

Brief von Bischof Hanke Eichstätt durch Generalvikar Isidor Vollnhals vom 4. Juli 2017 an Herrn Claus-Peter Lieckfeld betr. Einladung zu einer Diskussion über Hexenverfolgung Eichstätt im Rahmen der Ausstellung „hexerey“ 2017.

„… Die katholische Kirche hat eine jahrhundertealte Gedenkkultur. Sie ist sich dabei auch bewusst, dass im Laufe ihrer fast 2000-jährigen Geschichte Vertreter der Kirche Fehler gemacht haben.
Die Diözese Eichstätt fördert die wissenschaftliche Aufarbeitung auch der Fragen, die Sie zu
bedrängen scheinen. Für 2018 ist ein vom Bistum finanziell gefördertes Symposion des Diözesangeschichtsvereins, dessen Protektor unser Herr Bischof ist, zu diesem Thema geplant.“

Einweihung der Stele des Eichstätter Bildhauers Rupert Fieger – für die Opfer der Hexenverfolgung in Eichstätt, 2001

wegen HEXEREY. Bilder der Ausstellung in Eichstätt 2017 Hexenprozesse/ Hexenverfolgung (pdf-Datei 5 MB)

Eichstätter Hexenverfolgung – einige Literaturangaben

Eichstätt Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse

Geplant: vom 25. August – 12 September 2017 Ausstellung zum Schicksal der Bürgermeisterin Ursula Bonschab

Ziele:

  • ein Denkmal mit den bekannten Namen der Verfolgten in der Stadt
  • die volle Rehabilitierung der Ermordeten durch weltliche und geistliche zuständige Stellen
  • eine gründliche wissenschaftliche Forschung zu der besonderen Eichstätter „Hexen“verfolgung.

Geplante Veranstaltungen:
Lesung mit Claus-Peter Lieckfeld aus seinem Spee-Roman
Lesung mit Harald Parigger
Diskussion zum Thema der Würdigung und Rehabilitation der in Eichstätt wegen angeblicher „Hexerey“ ermordeten Frauen und Männer.

Hexenverfolgung im Hochstift Eichstätt Wikipedia Artikel (aufgerufen 7.1.17)

Stele für die Opfer der Hexenverfolgung in Eichstätt

Stele für die Opfer der Hexenverfolgung in Eichstätt an der Hinrichtungsstätte auf dem Hochgericht am ehemaligen Galgenberg, errichtet 2001. Ansicht von NW.

Stele des Eichstätter Bildhauers Rupert Fieger, 2001

Denkmal/ Stele des Eichstätter Bildhauers Rupert Fieger für die Opfer der Hexenverfolgung in Eichstätt

Brönner Eichstätt 1811 – Abdruck aktenmäßiger Hexenprozesse, welche in den Jahren 1590, 1626, 1628, 1630 und 1637 gerichtlich verhandelt worden, was sich nemlich vom Tage der Einkerkerung bis zur Stunde der Verbrennung mit diesen wegen Hexerei- und Unholden-Wesen angeklagt unglücklichen Schlachtopfern zugetragen ; alles nach den Originalakten abgedruckt, jedoch mit Weglassung der Namen; gewidmet allen, welche sich überzeugen wollen, was denn die Jahrhunderte durch verschrieen – sogenannte Hexerei eigentlich gewesen

Antwort Rehabilitierung  Opfer der Hexenprozesse Eichstätt Oberbürgermeister 18.4.2013

Eva Hohenschildin Hexenprozess Eichstätt 1620

Eva Hohenschildin Hexenprozessakte 1620

Brief Wolfram P. Kastner an Oberbürgermeister Eichstätt Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse 2013

Brief Wolfram P. Kastner an Bischof Hanke Eichstätt Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse 2013

Tortur des Pfarrers Johann Reichard Eichstätt 1626

Hexenverfolger Fürstbischof von Eichstätt, Johann Christoph von Westerstetten


Eimen – NI

Eimen Trine Loges 1651 Opfer der Hexenprozesse


Einbeck – NI

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Einbeck, Niedersachsen


Eisfeld – TH

Eisfeld Namen der Opfer Hexenprozesse Hexenverfolgung


Elgin Moray – GB

Schottland

Elgin Moray, Schottland. The Order Pot Stone (Witches Stone)


Ellingen – BY

Namen der Opfer der Hexenverfolgung/ Hexenprozesse Ellingen

In Ellingen wurden 1575-1629 Hexenverfolgungen durchgeführt: 62 Frauen und ein Mann gerieten in Hexenprozesse, eine Frau starb in der Haft, alle anderen wurden hingerichtet. Quelle:Hermann Seis: “Sagt, der Teufel, Sagt, auch ihre Tochter. Die Hexenverfolgungen in der Kommende Ellingen des Deutschen Ordens von 1575 bis 1630“, Ellingen 2004, S. 70-138 und S. 244

OT Stopfenheim

In Stopfenheim wurden 1590-1629 Hexenverfolgungen durchgeführt: 13 Personen gerieten in Hexenprozesse, nur zwei wurden freigelassen, alle anderen wurden in Ellingen hingerichtet. Quelle:Hermann Seis: “Sagt, der Teufel, Sagt, auch ihre Tochter. Die Hexenverfolgungen in der Kommende Ellingen des Deutschen Ordens von 1575 bis 1630“, Ellingen 2004, S. 129 und 203-210
1625 wurde in Stopfenheim die 13-jährige Barbara Seiserin verbrannt. Zu diesem tragischen Fall gibt es eine komplette Akte, die Hermann Seis ausgewertet hat. Das Konvolut stammt aus dem Max-Planck-Institut Psychiatrie, künftig wird es im Staatsarchiv Nürnberg verwahrt.

https://www.kirchenzeitung-eichstaett.de/fileadmin/domains/kirchenzeitung/Images/leseprobe/2018/10_Oktober/Leseprobe_42_18.pdf  [Aufruf 11.11.19]


Ellwangen – BW

Namen der Opfer der Hexenverfolgung/ Hexenprozesse Ellwangen

Mahnmal im Galgenwald. 2001 wurde von der kath. Kirchengemeinde St. Vitus zur Erinnerung an die Hingerichteten der Hexenprozesse ein Mahnmal in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Richtstätte erstellt. Gestaltung: Künstlerpfarrer Sieger Köder. Das Denkmal ist in der Zusammenarbeit von Kath. Kirchengemeinde St. Vitus und der Stadtverwaltung Ellwangen unter Zustimmung des Ellwanger Gemeinderats erstellt worden. Im Jahre 2007 wurde durch den Ellwanger Gemeinderat und die Stadtverwaltung eine Ausstellung zum Thema „Hexenverfolgung in Ellwangen“ im Schloss Ellwangen durchgeführt.

Ellwangen Mahnmal Schild Hexenverfolgung

Hexenverbrennung in Ellwangen, 1617 (Sieger Köder, Fenster in der Heiligen-Geist-Kirche in Ellwangen Dresdener Straße 19, abgebildet auf Tafel im Mahnmal im Galgenwald)

Hexenverfolger Fürstbischof von Ellwangen, Johann Christoph von Westerstetten


Elmenhorst – MV

Der Fall Anna Gribbenis. Ein mecklenburgischer Hexenprozess aus dem Jahre 1667.


Elz – HE

Hexenverfolgung Gemeinde Elz (Landkreis Limburg-Weilburg)


Emden – NI

OT Uphusen

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Emden (Uphusen)


Ems / Bad Ems  – HE

Hexenverfolgung in Untere Lahn (Ems – Becheln – Dausenau -Frücht – Nassau – Nievern – Seelbach)


Endingen  – BW

Kaiserstuhl

Schnidenwind, Anna  


Erbenhausen – TH

Namen der Opfer der Hexenprozesse Hexenverfolgung Erbenhausen Thüringen


Erden – RP

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Erden, Rheinland-Pfalz


Erfurt – TH

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Erfurt

Johann Matthäus Meyfart (Wikipedia-Artikel, 21.3.2018)

Meyfartstraße Erfurt

Erfurt Gedenktafel für Meyfart und Lossius, Predigerstrasse 4


Erlenbach am Main – BY

Erlenbach am Main: Sandsteinkreuz

Erinnert das Gedenkkreuz, errichtet 1678 von Dieter Diepolt, an der Ecke Altdorfstraße/ Brückenstraße an den Hexenprozess gegen seine Frau Margarethe Diepolt, 1629 hingerichtet?

 

 


Erpel – RP

OT von Unkel

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Erpel, Rheinland-Pfalz

Hexenprozesse in Erpel 1632-1643? – Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 2 Nr. 1829


Erwitte – NRW

Hexenprozesse Erwitte
29. November 1629 Hermann Gusties aus Westernkotten wegen Zauberei zum Tode verurteilt.
23. Dezember 1630: Der Erwitter Pfarrer Jodocus Boget wurde wegen Hexerei auf dem Scheiterhaufen verbrannt.


Esch – RP

Namen der Opfer der Hexenprozesse Esch

Afelskreuz (Ablaßkreuz), soll vom damaligen Pfarrer Hilger Hildenbrand um das Jahr 1630 errichtet worden sein als Mahnmal für die Zeiten der Hinrichtungen.

 

 


Eschwege – HE

Gedenkwoche 2007 für Catharina Rudeloff und Martha Kerste

1. Programmheft des Tanztheaterstückes „Sie wollen die Hexen brennen“ von Ulrike U. Born, 2016

2. Entstehung der Transformationsbilder von Christiane Mosler, 2016

 

Bilder von links:

  • Eschwege, 2008 Skulptur gegen Gewalt Künstlerin Christa Bayer aus Witzenhausen (Foto)
  • Eschwege Kerker Eingang Tafel Hexenprozess 1657
  • Eschwege Kirche, 2007, Gedenktafel für Opfer der Hexenprozesse

(Fotos Ulrike Born, Eschwege)

Eschwege: Seit 2008 weist eine Skulptur auf die Opfer der Hexenverfolgung hin. Die Gedenktafel geht auf eine Anregung von Frau Ursula Vaupel zurück. Inschrift: Denkmal gegen Gewalt. Erinnern – Widerstehen – für Menschenwürde. Denkmal gegen Gewalt von Christa K. Bayer. (Foto Christa K. Bayer, Witzenhausen)
Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Hessen, Unna, 2012, S. 20-25

Eschwege Gedenkgottesdienst für die Opfer der Hexenprozesse 2007


Esens – NI

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung – Esens


Essen – NRW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Essen

Merle Schmalenbach, Heine, mein Hexer. 22. Juli 2016, Erschienen in Christ & Welt.
Essen. Vor über 400 Jahren wurde Heine In der Holtbecke wegen eines angeblichen Pakts mit dem Teufel angeklagt und gefoltert. Merle Schmalenbach hat sich auf die Spuren ihres Vorfahren begeben. Die Geschichte eines Familiengeheimnisses


Essex (GB)

Names of victims of witchcraft trials in Essex (GB)

Plaque Colchester Castle, Essex

In memory of the victims of the „Essex Witch Hunts“ who were imprisoned in Colchester Castle. In the 16th and 17th centuries, over 200 women and men were held in the cells of the Colchester Castle on charges of witchcraft. Many died while awaiting their trial. Much of the evidence was based on superstition, ignorance and hysteria. This plaque is placed as a memorial to them all and in the hope of an end to persecution and intolerance.


Euskirchen – NRW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Euskirchen

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Euskirchen Satzvey-Firmenich

Hexenprozesse – Hexenwahn

OT Flamersheim

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Euskirchen Flamersheim NRW

Auf dem Flamersheimer Markt befindet sich ein uraltes germanisches Gerichtssymbol „Der Urteilsstein“. Er wiegt geschätzte drei Tonnen und ist wohl zwei Meter hoch.
Nachdem ein Urteil gefällt worden war, ging man nach draußen, um es am Urteilsstein zu verkünden.
Als im Jahre 1875 der Flamersheimer Marktplatz planiert und mit Bäumen bepflanzt wurde, ging der Stein in den Erdmassen unter. Erst der Gartenbauverein Flamersheim ließ ihn heben, würdig einfassen und brachte eine Bronzetafel an.
Inschrift: Gerichtsstein des alten Gerichts Flamersheim
Foto: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Flamersheim_Urteilstein_(01).jpg

OT Niederkastenholz

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Niederkastenholz

OT Schweinheim

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Euskirchen/Schweinheim